Die Investment-Offensive Saudi-Arabiens in der Gamesbranche geht weiter: Die Electronic Gaming Development Company hat ihren Anteil an Capcom erneut ausgebaut - betont jedoch, keinen Einfluss auf kreative Entscheidungen nehmen zu wollen.
Die Investment-Offensive Saudi-Arabiens in der Gamesbranche geht weiter: Die Electronic Gaming Development Company hat ihren Anteil an Capcom erneut ausgebaut - betont jedoch, keinen Einfluss auf kreative Entscheidungen nehmen zu wollen.
Die Electronic Gaming Development Company (EGDC), eine Tochter der Mohammed bin Salman Foundation, baut ihre Präsenz in der Spieleindustrie weiter aus.
Wie Gamebiz berichtet, wurde die Beteiligung an Capcom nun erneut erhöht: Statt zuvor rund 5,03 Prozent hält die EGDC inzwischen etwa 6,04 Prozent der Anteile. Konkret stieg die Zahl der gehaltenen Aktien von 26,78 auf 32,18 Millionen.
Damit festigt die Investmentgesellschaft ihre Position als bedeutender Minderheitsaktionär beim japanischen Publisher.
Trotz der wachsenden Beteiligung betont die EGDC weiterhin, dass es sich um eine rein wirtschaftliche Investition handelt.
Ziel sei es, langfristig von erfolgreichen Veröffentlichungen zu profitieren - etwa durch Kursgewinne oder Dividenden. Einfluss auf kreative Entscheidungen oder die Entwicklung von Spielen wolle man hingegen nicht ausüben.
Diese Linie verfolgt die Organisation bereits seit ihrer Gründung konsequent.
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Die EGDC wurde 2020 ins Leben gerufen, um die Wirtschaft breiter aufzustellen und unabhängiger vom Ölsektor zu werden. Seitdem sorgt die Organisation regelmäßig mit Investitionen für Aufmerksamkeit.
Ein prominentes Beispiel: Das traditionsreiche Studio SNK wurde vollständig übernommen und ist heute eine hundertprozentige Tochtergesellschaft.
Auch die Beteiligung an Capcom, bekannt für Marken wie Resident Evil, passt in diese langfristig angelegte Strategie.
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Neben der EGDC ist vor allem die Savvy Games Group aktiv, die Teil des staatlichen Public Investment Fund ist.
Über diese Strukturen investiert Saudi-Arabien seit Jahren massiv in die Branche und hält Beteiligungen an zahlreichen internationalen Unternehmen, darunter:
Auch bei größeren Deals innerhalb der Industrie spielen diese Investoren zunehmend eine Rolle.
Die aktuellen Entwicklungen zeigen deutlich: Gaming bleibt ein zentraler Bestandteil der wirtschaftlichen Diversifizierungsstrategie Saudi-Arabiens - und der Einfluss auf die Branche dürfte in Zukunft weiter wachsen.
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