Die Remake-Trilogie von Final Fantasy 7 will mehr sein als Nostalgie. Laut Director Naoki Hamaguchi stellte vor allem die gewachsene Lore mit Filmen und Spin-offs eine der größten kreativen Herausforderungen dar.
Die Remake-Trilogie von Final Fantasy 7 will mehr sein als Nostalgie. Laut Director Naoki Hamaguchi stellte vor allem die gewachsene Lore mit Filmen und Spin-offs eine der größten kreativen Herausforderungen dar.
Mit Final Fantasy 7 veröffentlichte Square Enix 1997 einen Titel, der bis heute zu den prägendsten Spielen der Branche zählt. Doch während viele Remakes lediglich Technik und Präsentation modernisieren, steht die aktuelle Trilogie vor einer deutlich komplexeren Aufgabe: In über 25 Jahren ist rund um Cloud Strife ein riesiges erzählerisches Universum entstanden.
Neben dem Originalspiel kamen Filme wie Advent Children, Prequels wie Crisis Core sowie weitere Spiele und Romane hinzu. Diese stetig wachsende Lore war für das Entwicklerteam zugleich Inspiration und Hindernis, wie Game Director Naoki Hamaguchi nun erklärte.
Im Interview mit GamerBraves machte Hamaguchi deutlich, dass das Projekt von Beginn an nicht als klassisches Remake gedacht war. Vor allem Tetsuya Nomura (Creative Director) und Yoshinori Kitase (Produzent) hätten eine klare Vision verfolgt, die über reine Nostalgie hinausgeht.
Ziel sei es gewesen, die zahlreichen Geschichten, die nach 1997 entstanden sind, sinnvoll in die Haupthandlung zu integrieren und so eine Art endgültige, umfassende Version der Final Fantasy 7-Saga zu erschaffen.
„Sie wollten nicht einfach nur ein Remake machen“, erklärte Hamaguchi.
„Sie wollten all die Ideen, Spin-offs und die Seele, die über Jahre entstanden sind, in dieses neue Projekt einfließen lassen.“
Genau dieser Ansatz machte die erzählerische Umsetzung jedoch besonders anspruchsvoll. Laut Hamaguchi musste ständig abgewogen werden, wie viel zusätzliches Wissen vorausgesetzt werden darf, ohne neue Spieler*innen zu verlieren.
„Eine unserer größten Fragen war, wie viel wir zeigen können und wie viel wir für Spieler aufbereiten müssen, die diese Spin-offs nie erlebt haben“, so Hamaguchi.
Charaktere wie Cissnei aus Crisis Core oder Nero aus Dirge of Cerberus sollten eine Bedeutung haben, ohne Vorwissen zwingend erforderlich zu machen - während langjährige Fans dennoch die Tiefe erkennen.
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Ein zentraler Kniff zur Lösung dieses Problems war die Arbeit mit alternativen Zeitlinien. Dieser Ansatz erlaubte es dem Team, Figuren einzubinden, deren Schicksal im Original längst feststand oder die erst Jahre später erdacht wurden.
Besonders deutlich wird das am Beispiel von Zack Fair, dessen Rolle in der Remake-Trilogie weit über seine ursprüngliche Bedeutung hinausgeht. Durch diese Struktur konnte das Entwicklerteam neue Perspektiven eröffnen, ohne das Fundament des Klassikers vollständig zu zerstören.
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Während Fans bereits gespannt auf Final Fantasy 7 Remake Part 3 warten, bleiben sowohl der finale Titel als auch ein konkreter Veröffentlichungstermin weiterhin offen. Klar ist jedoch, dass der Abschluss der Trilogie als erzählerischer Höhepunkt geplant ist.
Unabhängig davon dürfen sich bald auch neue Zielgruppen auf den Einstieg freuen: Am 22. Januar 2026 erscheint Final Fantasy 7 Remake Intergrade erstmals für Xbox Series X/S sowie für die Nintendo Switch 2 und öffnet das ikonische Abenteuer damit weiteren Spieler*innen.
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