Für den nächsten Ableger von Gran Turismo arbeitet Polyphony Digital an einer innovativen Rendering-Technologie. NeuralPVS soll mithilfe von KI die Performance verbessern und gleichzeitig sichtbar mehr Details ermöglichen.
Für den nächsten Ableger von Gran Turismo arbeitet Polyphony Digital an einer innovativen Rendering-Technologie. NeuralPVS soll mithilfe von KI die Performance verbessern und gleichzeitig sichtbar mehr Details ermöglichen.
Anfang März bestätigte Serien-Schöpfer Kazunori Yamauchi, dass die Arbeiten am nächsten Teil der Gran Turismo-Reihe laufen - und die Ziele sind hoch gesteckt.
Bereits zuvor gewährte das Entwicklerstudio Polyphony Digital einen ersten Ausblick auf eine neue Rendering-Technologie namens NeuralPVS, die künftig eine zentrale Rolle spielen könnte.
Das Besondere an NeuralPVS: Statt wie bisher feste Sichtbarkeitszonen zu nutzen, kommt ein neuronales Netzwerk zum Einsatz.
Dieses analysiert in Echtzeit:
Wo sich die Kamera befindet
Welche Objekte tatsächlich sichtbar sind
Welche Elemente ausgeblendet werden können
Ziel ist es, CPU und GPU gezielt zu entlasten - ohne sichtbare Qualitätseinbußen.
Bisher nutzte die Reihe klassische Verfahren, bei denen Rennstrecken in feste Bereiche unterteilt und im Voraus berechnet wurden. Wechselte die Kamera zwischen diesen Zonen, konnte es zu sichtbaren Übergängen kommen.
Auch das sogenannte Culling spielte eine wichtige Rolle - also das gezielte Ausblenden von Objekten, die aktuell nicht im Sichtfeld liegen. Doch diese Methode hatte ihre Grenzen.
Mit NeuralPVS sollen diese Schwächen der Vergangenheit angehören:
Übergänge werden weicher, Darstellungsfehler reduziert und die Nutzung der Hardware effizienter.
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Technologisch basiert das System auf Ansätzen wie Neural Radiance Fields (NeRF).
Dabei lernen neuronale Netze, dreidimensionale Räume nicht als klassische Modelle, sondern als mathematische Funktionen abzubilden. Polyphony Digital übertrug dieses Prinzip auf die Sichtbarkeitsberechnung im Spiel.
Ein zusätzlicher technischer Baustein ist das sogenannte Fourier Feature Mapping, das die Genauigkeit und Geschwindigkeit der Berechnungen verbessert.
Erste Tests zeigen bereits klare Vorteile. Auf der PlayStation 5 konnten CPU- und GPU-Zeiten spürbar reduziert werden.
Besonders auf komplexen Strecken wie „Grand Valley“ machte sich der Effekt deutlich bemerkbar, während einfachere Strecken wie „Eiger Nordwand“ weniger profitieren.
Die Vorteile im Überblick:
Stabilere Bildraten
Mehr gleichzeitig sichtbare Objekte
Verbesserte Gesamtperformance
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Aktuell ist NeuralPVS noch nicht in Gran Turismo 7 integriert, gilt aber als nahezu fertig entwickelt.
Die Technik könnte somit eine entscheidende Rolle im nächsten großen Ableger der Reihe spielen und einen wichtigen Schritt in Richtung KI-gestützter Grafiksysteme markieren.
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