Ein saudischer Investor sichert sich Anteile an Capcom. Doch trotz wachsender Beteiligung sollen kreative Entscheidungen unangetastet bleiben - stattdessen steht ein klar wirtschaftliches Interesse im Fokus.
Ein saudischer Investor sichert sich Anteile an Capcom. Doch trotz wachsender Beteiligung sollen kreative Entscheidungen unangetastet bleiben - stattdessen steht ein klar wirtschaftliches Interesse im Fokus.
In den letzten Jahren hat sich Capcom zu einem der verlässlichsten Erfolgsgaranten der Branche entwickelt. Große Releases sorgten regelmäßig für starke Verkaufszahlen.
Zuletzt unterstrich Resident Evil: Requiem diese Entwicklung eindrucksvoll: Der Titel überschritt bereits in der ersten Woche die Marke von fünf Millionen verkauften Einheiten.
Dieser Erfolg bleibt international nicht unbemerkt und lockt Investoren an.
Laut aktuellen Berichten hat die Electronic Gaming Development Company (EGDC) kürzlich rund 5,03 % der Capcom-Aktien übernommen.
Hinter der EGDC steht die Mohammed bin Salman Foundation, die 2020 eine eigene Investment-Tochter für den Gaming-Sektor gegründet hat.
Trotz der Beteiligung müssen sich Spieler laut Bericht keine Sorgen machen: Ein Einfluss auf die kreative Ausrichtung von Capcom-Spielen ist nicht vorgesehen.
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Die Strategie der EGDC ist eindeutig wirtschaftlich ausgerichtet. Ziel der Investition ist es, vom Wachstum Capcoms zu profitieren, etwa durch steigende Aktienkurse oder Dividendenausschüttungen.
Das Unternehmen agiert damit bewusst nicht als klassischer Publisher oder Entwickler, sondern als strategischer Investor im globalen Gaming-Markt.
Capcom ist dabei nicht das erste Engagement der Gruppe. Bereits zuvor investierte die EGDC in andere bekannte Unternehmen der Branche:
SNK Corporation (u. a. bekannt für The King of Fighters)
Nexon, zuletzt im Fokus durch Projekte wie ARC Raiders
Im Fall von SNK wurde die Beteiligung sogar massiv ausgebaut, bis hin zur nahezu vollständigen Kontrolle.
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Die Investitionen sind Teil einer langfristigen Strategie Saudi-Arabiens, die eigene Wirtschaft breiter aufzustellen. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom Ölsektor zu reduzieren und neue Wachstumsfelder zu erschließen.
Neben der EGDC ist auch die Savvy Games Group aktiv, die wiederum zum staatlichen Public Investment Fund gehört.
Dieser Staatsfonds investierte bereits in zahlreiche große Unternehmen der Branche, darunter auch Publisher wie Nintendo oder Bandai Namco.
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