Sony will generative KI künftig deutlich stärker in der Spieleproduktion einsetzen. Laut Finanzchefin Lin Tao soll die Technologie Entwicklungsprozesse beschleunigen, ohne kreative Teams zu ersetzen. Der Einsatz bleibt jedoch unterstützend.
Sony will generative KI künftig deutlich stärker in der Spieleproduktion einsetzen. Laut Finanzchefin Lin Tao soll die Technologie Entwicklungsprozesse beschleunigen, ohne kreative Teams zu ersetzen. Der Einsatz bleibt jedoch unterstützend.
Der Einsatz generativer KI in der Spielebranche gilt längst als unausweichliche Entwicklung - unabhängig davon, wie gespalten die Meinungen dazu ausfallen. Während einige Studios der Technologie weiterhin skeptisch gegenüberstehen, treiben andere die Integration aktiv voran. Auch Sony positioniert sich nun klarer.
Im Rahmen eines aktuellen Investorengesprächs erklärte Finanzchefin Lin Tao, dass KI künftig eine größere Rolle innerhalb der Produktionspipelines spielen soll. Dabei betonte sie jedoch, dass es sich nicht um einen Ersatz für kreative Fachkräfte handelt, sondern um ein unterstützendes Werkzeug.
„Was wir derzeit sagen können, ist, dass wir viel KI (in der Spieleproduktion) einsetzen wollen. Ich denke nicht, dass sie eine Bedrohung ist, und Kreative können KI auf schnelle Weise nutzen.“
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Generative KI bietet vor allem bei zeitintensiven Routineaufgaben enormes Potenzial. Prozesse, die bislang viele manuelle Arbeitsschritte erforderten, lassen sich dadurch effizienter gestalten. Genau hier sieht Sony den größten Mehrwert.
Gleichzeitig stellt das Unternehmen klar, dass zentrale kreative Elemente weiterhin von Entwicklerteams selbst gestaltet werden. Handgefertigte Assets, künstlerisches Design und spielerische Feinabstimmung behalten ihren hohen Stellenwert, da sie als qualitativ überlegen gelten.
Die Diskussion rund um KI bleibt dennoch sensibel. Ein Teil der Community sowie auch Entwickler*innen äußert deutliche Vorbehalte - insbesondere mit Blick auf Arbeitsplatzsicherheit und kreative Authentizität. Andere wiederum sehen in der Technologie eine logische Weiterentwicklung moderner Produktionsmethoden.
Branchenumfragen zeigen sogar, dass eine Mehrheit der Entwickler*innen dem Einsatz von KI offen gegenübersteht. Für viele liegt der Schlüssel in einer ausgewogenen Nutzung, bei der Effizienzgewinne erzielt werden, ohne kreative Identität einzubüßen.
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Für Sony selbst soll KI kein eigenständiger Geschäftszweig werden. Stattdessen plant der Konzern, die Technologie gezielt in bestehende Entwicklungsstrukturen einzubetten, um Teams zu entlasten und Produktionszeiten zu verkürzen.
Der Fokus liegt somit klar auf Unterstützung, nicht auf Substitution. KI soll Entwicklern zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, ohne die kreative Kontrolle aus der Hand zu geben - ein Ansatz, der in den kommenden Jahren maßgeblich für die Branche werden könnte.
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