Multiplayer, offene Welt, große Experimente, vieles davon stand zeitweise im Raum. Doch kurz vor dem Release macht Capcom unmissverständlich klar, welchen Weg Resident Evil Requiem wirklich geht.
Multiplayer, offene Welt, große Experimente, vieles davon stand zeitweise im Raum. Doch kurz vor dem Release macht Capcom unmissverständlich klar, welchen Weg Resident Evil Requiem wirklich geht.
In einer frühen Entwicklungsphase spielte Capcom mit ungewöhnlichen Gedanken. Resident Evil Requiem entstand zeitweise aus einem Multiplayer-Prototypen heraus, der sogar offene Areale vorsah. Interne Tests, frühe Builds und experimentelle Konzepte existierten tatsächlich – doch sie blieben nicht lange das Herzstück des Projekts.
Denn irgendwann zog das Team die Reißleine. Statt neue Trends zu jagen, entschied man sich bewusst für einen Kurswechsel: zurück zu Spannung, Kontrolle und gezieltem Horror. Das Spiel sollte wieder mehr Resident Evil sein, und weniger Experiment.
Trotz dieser Entscheidung hielten sich hartnäckige Spekulationen. Aussagen über „übernommene Elemente“ aus der frühen Phase ließen Fans vermuten, dass zumindest Teile einer offenen Spielwelt überlebt haben könnten.
Jetzt ist Schluss mit dem Rätselraten. Game Director Koshi Nakanishi stellte bei einem aktuellen Event klar, dass diese Erwartungen ins Leere laufen:
„[Das Entwicklerteam] möchte nur einen Punkt klarstellen. Sie haben Spekulationen darüber gesehen, ob es Open-World-Elemente im Spiel gibt, und sie möchten einfach klarstellen, dass dies kein Open-World-Spiel ist.“
Deutlicher geht es kaum. Resident Evil Requiem folgt keinem-Ansatz, sondern bleibt klar strukturiert, ganz bewusst.
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Capcom positioniert den Titel damit klar gegen viele moderne Blockbuster. Statt riesiger Karten setzt man auf Tempo, Rhythmus und räumliche Enge. Die Angst soll nicht durch Größe entstehen, sondern durch Kontrolle, oder deren Verlust.
Gerade langjährige Fans dürften diese Richtung begrüßen. Klaustrophobie, gezielte Begegnungen und ein stark geführtes Leveldesign gehören schließlich seit jeher zur Identität der Reihe.
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Innovation entsteht in Requiem nicht durch Weltgröße, sondern durch Perspektive. Die Geschichte wird über Grace und Leon erzählt, zwei Charaktere mit klar voneinander getrennten Spielmechaniken.
Nakanishi beschreibt das zentrale Designziel so:
„Das Hauptkonzept hinter diesem Spiel ist es, das sehr unterschiedliche Gameplay von Grace und Leon zu einem stimmigen Gesamtpaket zu verbinden und diese beiden Spielweisen repräsentativ für die Resident-Evil-Serie zu machen.“
Die Abwechslung entsteht also nicht durch offene Areale, sondern durch den Wechsel zwischen Spielstilen, ein Ansatz, der alte Stärken mit frischen Ideen kombinieren soll.
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All das können Spieler*innen schon bald selbst beurteilen. Resident Evil Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC. Spätestens dann wird sich zeigen, ob Capcom mit Fokus statt Fläche den richtigen Nerv trifft.
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