Trotz massiver Einschnitte bei Ubisoft soll das nächste Ghost Recon weiterentwickelt werden. Insider zufolge überstand „Project Over“ die interne Neuausrichtung und könnte die Reihe spielerisch grundlegend neu ausrichten.
Trotz massiver Einschnitte bei Ubisoft soll das nächste Ghost Recon weiterentwickelt werden. Insider zufolge überstand „Project Over“ die interne Neuausrichtung und könnte die Reihe spielerisch grundlegend neu ausrichten.
Die vergangene Woche markierte einen der radikalsten Einschnitte in der jüngeren Geschichte von Ubisoft. Im Zuge einer umfassenden strategischen Neuausrichtung schloss der Publisher zwei Studios, stellte sechs Spiele vollständig ein und verschob sieben weitere Projekte. Ziel der Maßnahmen ist es offenbar, Ressourcen konsequent auf wirtschaftlich starke Kernmarken zu konzentrieren.
Zu den prominentesten Opfern zählen unter anderem das eingestellte Remake von Prince of Persia: The Sands of Time und die ungewisse Zukunft des Watch Dogs-Franchises. Umso überraschender wirkt eine Nachricht, die vor allem Fans taktischer Shooter aufhorchen lässt.
Wie der gut vernetzte Insider j0nathan berichtet, soll das nächste Ghost Recon-Projekt nicht von den Kürzungen betroffen sein. Der Titel, intern unter dem Codenamen „Project Over“ geführt, befinde sich weiterhin in aktiver Entwicklung.
Der Leaker gilt insbesondere im Umfeld von Ubisoft als zuverlässige Quelle und sorgte zuletzt unter anderem mit frühen Enthüllungen zum Remake von The Sands of Time für Aufmerksamkeit. In seinem aktuellen Beitrag auf X stellt er klar, dass das neue Ghost Recon die strategische Neuausrichtung des Publishers überstanden habe.
Je peux rajouter :
— j0nathan (@xj0nathan) January 22, 2026
- Le futur Ghost Recon (qui se déroulera normalement au Vietnam avec une refonte total du gameplay)
- Scout (un battle-royale fortement inspiré de Apex Legends et en lequel croit beaucoup Ubisoft)
- Assassin's Creed Hexe
- Project Maverick (un extraction… https://t.co/MYLiUO4ZGA
Die Entscheidung, an dem Projekt festzuhalten, hängt offenbar auch mit einem grundlegenden Kurswechsel zusammen. Nach der verhaltenen Resonanz auf Ghost Recon Breakpoint aus dem Jahr 2019 soll Project Over die Reihe sowohl spielerisch neu ausrichten als auch wieder stärker zu ihren taktischen Wurzeln zurückführen.
Gleichzeitig passt der Titel in Ubisofts neue Konzernstrategie, den Fokus verstärkt auf bewährte Marken mit Live-Service-Potenzial zu legen. In diesem Kontext könnte das neue Ghost Recon eines der ersten Projekte sein, das innerhalb der neuen internen Struktur des Creative House 2 entsteht, das speziell für kompetitive und kooperative Shooter zuständig sein soll.
Inhaltlich soll sich Project Over deutlich von den letzten Serienteilen entfernen. Berichten zufolge verabschiedet sich der Titel von der bisherigen Open-World-Formel und verlegt die Handlung in ein modernes Vietnam-Szenario. Spieler sollen in einen fiktiven Konflikt namens „Naiman-Krieg“ verwickelt werden, der deutlich düsterer und brutaler ausfallen soll als frühere Settings.
Auch spielerisch ist ein Bruch mit der jüngeren Seriengeschichte geplant. Erstmals seit langer Zeit soll Ghost Recon wieder vollständig aus der Ego-Perspektive spielbar sein. Als stilistische Vorbilder gelten laut Insidern unter anderem Ready or Not, sowie der cineastische Realismus von Call of Duty: Modern Warfare.
https://2playerz.de/p/neues-ghost-recon-bekannter-insider-verrat-erste-details
Trotz der positiven Signale für die Zukunft der Marke müssen sich Fans weiter gedulden. Durch die internen Umstrukturierungen und Ubisofts neuen Qualitätsfokus gilt ein Release vor Ende 2026 oder Anfang 2027 als unwahrscheinlich.
Eine erste offizielle Enthüllung könnte jedoch bereits im Rahmen eines größeren Ubisoft-Events im kommenden Sommer erfolgen - vorausgesetzt, der Publisher hält an seinem aktuellen Fahrplan fest.
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