Ubisoft hat das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time kurz vor Release eingestellt. Nach jahrelanger Entwicklung genüge das Projekt nicht mehr den neuen Qualitätsstandards. Gemeinsam mit fünf weiteren Titeln wurde es komplett gestrichen.
Ubisoft hat das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time kurz vor Release eingestellt. Nach jahrelanger Entwicklung genüge das Projekt nicht mehr den neuen Qualitätsstandards. Gemeinsam mit fünf weiteren Titeln wurde es komplett gestrichen.
Seit mehreren Jahren befand sich Prince of Persia: The Sands of Time in einer aufwendigen Neuauflage bei Ubisoft. In den vergangenen Wochen hatten sich Berichte über einen möglichen Release im Januar oder sogar einen überraschenden Shadowdrop gehäuft. Diese Spekulationen haben sich nun endgültig erledigt.
Ubisoft hat bestätigt, dass das Remake nicht erscheinen wird. Die Neuauflage des Action-Adventure-Klassikers wurde vollständig eingestellt. Gleichzeitig traf der Publisher die Entscheidung, insgesamt sechs Projekte zu streichen, die somit niemals veröffentlicht werden.
Neben dem Remake von Prince of Persia: The Sands of Time wurden fünf weitere Titel aus Ubisofts Pipeline entfernt. Dabei handelte es sich um bislang unangekündigte Projekte, darunter drei neue IPs sowie ein Mobile-Spiel. Um welches Projekt es sich beim sechsten eingestellten Titel genau handelt, ließ das Unternehmen offen.
Laut Berichten, unter anderem von VGC, sei die Entscheidung das Ergebnis einer „gründlichen Überprüfung“ der kommenden Inhalte gewesen. In diesem Zuge habe Ubisoft seine strategische Ausrichtung angepasst und die Roadmap für die nächsten drei Jahre vollständig überarbeitet.
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Zur Begründung erklärte Ubisoft, dass die gestrichenen Projekte nicht mehr den neuen, deutlich höheren Qualitätsanforderungen entsprochen hätten. Wörtlich hieß es, die betroffenen Spiele würden „nicht den neuen, höheren Qualitätsstandards sowie den selektiveren Kriterien für die Priorisierung des Portfolios entsprechen“.
Zusätzlich kündigte der Publisher an, sieben weitere Titel bewusst zu verschieben. Ziel sei es, diesen Spielen mehr Entwicklungszeit einzuräumen, um „die vollständige Erfüllung der erhöhten Qualitätsstandards sicherzustellen“.
Ursprünglich wurde das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time bei Ubisoft Mumbai und Ubisoft Pune entwickelt, ehe Ubisoft Montreal die Federführung übernahm. Laut mehreren Leaks arbeitete das Team zuletzt intensiv an spielerischen Anpassungen.
Geplant waren unter anderem Überarbeitungen des Parcours-Systems, der Kämpfe sowie des Verhaltens von Farah, der KI-Begleiterin des Prinzen. Inhaltlich sollte die Geschichte des Originals aus dem Jahr 2003 jedoch unangetastet bleiben.
Im Mittelpunkt stand weiterhin der junge Prinz, der sich im Kampf beweisen wollte, den Dolch der Zeit erbeutete und damit ungewollt den Sand der Zeit freisetzte - samt eines verheerenden Fluchs, der ihn zwang, das Geschehen rückgängig zu machen.
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Das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time befand sich seit PlayStation 4- / Xbox One-Zeiten in Entwicklung. Mit der aktuellen Entscheidung ist das Projekt nun endgültig Geschichte.
Ob und in welcher Form Ubisoft die Marke Prince of Persia künftig weiterführen möchte, bleibt offen. Klar ist jedoch: Die Hoffnungen vieler Fans auf eine moderne Neuauflage eines der beliebtesten Action-Adventures aller Zeiten haben sich vorerst zerschlagen.
Alle Infos zu Ubisofts Umstrukturierung haben wir in einem separaten Artikel zusammengefasst.
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