Mit Metro 2039 kehrt die bekannte Shooter-Reihe zurück - jedoch deutlich verändert. Entwickler und Autor setzen stärker auf Realität, emotionale Wucht und eine beklemmende Atmosphäre, die sich eng an aktuellen Ereignissen orientiert.
Mit Metro 2039 kehrt die bekannte Shooter-Reihe zurück - jedoch deutlich verändert. Entwickler und Autor setzen stärker auf Realität, emotionale Wucht und eine beklemmende Atmosphäre, die sich eng an aktuellen Ereignissen orientiert.
Seit dem Release von Metro: Exodus im Jahr 2019 blieb es lange ruhig um die Reihe. Nun haben 4A Games und Metro 2039 endlich das nächste Kapitel offiziell enthüllt - inklusive erster Eindrücke im Rahmen eines großen Xbox-First-Look.
Doch schon jetzt wird klar: Statt einfach nur auf Bewährtes zu setzen, schlägt der neue Teil eine deutlich andere Richtung ein. Die Umstände der Entwicklung selbst haben dabei einen spürbaren Einfluss auf das Projekt genommen.
https://2playerz.de/p/metro-2039-enthullt-xbox-first-look-zeigt-dusteren-neuanfang-der-shooter-reihe
Ein bedeutender Teil des Teams arbeitet weiterhin in Kiew - mitten im anhaltenden Krieg in der Ukraine. Diese Realität ist nicht spurlos an der Entstehung vorbeigegangen und hat laut den Verantwortlichen direkten Einfluss auf Ton und Inhalt des Spiels.
Damit entfernt sich die Reihe zumindest teilweise von ihrer ursprünglichen Ausrichtung als rein fiktionale Endzeitgeschichte. Stattdessen scheint sich Metro 2039 stärker an echten Erfahrungen und Emotionen zu orientieren, die in die Spielwelt übertragen werden.
Besonders deutlich wird dieser Ansatz durch die Aussagen von Dmitry Glukhovsky, dem Schöpfer der Romanreihe. Für ihn ist der neue Teil weit mehr als bloße Unterhaltung.
Er erklärte:
„In dunklen Zeiten, in Zeiten des Krieges, müssen Geschichten die Realität widerspiegeln, sie registrieren - damit die Lektionen dieser Zeiten niemals vergessen werden. Metro 2039 ist ein solcher Spiegel. Aber wie man es von Spiegeln erwartet, wirst du dein eigenes Spiegelbild sehen, wenn du hineinblickst. Wer bist du?“
At dark times, at times of war, stories need to mirror the reality, to register it - so that the lessons of these times are never forgotten. Metro 2039 is a such a mirror. But, as expected of mirrors, you will see your own reflection when you look at it. Who are you?
— Дмитрий Глуховский (@glukhovsky) April 17, 2026
Mit diesen Worten macht er klar, dass Spieler*innen nicht nur eine Geschichte erleben, sondern sich auch selbst hinterfragen sollen. Entsprechend beschreibt er das Projekt sogar nicht mehr als klassisches Spiel, sondern als „Erfahrung“:
„Ich denke nicht, dass Metro 2039 ein Spiel genannt werden sollte. Es sollte eine Erfahrung genannt werden."
I don’t think Metro 2039 should be called a game. It should be called an experience.
— Дмитрий Глуховский (@glukhovsky) April 19, 2026
Inhaltlich deutet vieles darauf hin, dass sich die Reihe wieder stärker an den beklemmenden Wurzeln von Metro 2033 orientiert - allerdings deutlich ernster und näher an realen Themen.
Glukhovsky bezeichnete die Handlung als die bislang „düsterste Geschichte“ der Serie und betonte, dass sich das Geschehen für ihn inzwischen kaum noch wie Science-Fiction anfühle. Bereits zuvor hatte er erwähnt, dass allein das Skript bei ihm „Gänsehaut“ ausgelöst habe.
Trotz der schwierigen Umstände peilen die Entwickler*innen derzeit eine Veröffentlichung Ende 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC an. Technisch soll das Spiel erneut einen großen Schritt nach vorne machen, um die intensive Atmosphäre möglichst greifbar zu transportieren.
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