Ein nicht bestätigter Bericht deutet auf einen weiteren großen Stellenabbau bei Microsoft hin. Bis zu 22.000 Jobs könnten wegfallen, während der Konzern seine Milliardeninvestitionen in künstliche Intelligenz weiter ausbaut.
Ein nicht bestätigter Bericht deutet auf einen weiteren großen Stellenabbau bei Microsoft hin. Bis zu 22.000 Jobs könnten wegfallen, während der Konzern seine Milliardeninvestitionen in künstliche Intelligenz weiter ausbaut.
Nach einem bereits von Entlassungen geprägten Jahr 2025 steht Microsoft offenbar vor der nächsten großen Umstrukturierung. Laut einem bislang nicht offiziell bestätigten Bericht könnten in naher Zukunft erneut zahlreiche Arbeitsplätze gestrichen werden. Im Raum stehen Zahlen zwischen 11.000 und 22.000 Stellen, was bis zu zehn Prozent der weltweiten Belegschaft entsprechen würde.
Die Information stammt von Tipranks, die sich dabei auf Hinweise aus Mitarbeiterkreisen berufen. Auch wenn der Konzern selbst bislang schweigt, mehren sich die Anzeichen, dass intern weitreichende Veränderungen vorbereitet werden.
Microsoft eyes major January layoffs (between 11k-22k roles) as AI costs rise — Reports from workers point to Azure cloud teams, the Xbox unit, and global sales as key areas of focus.
byu/nolifebr inGamingLeaksAndRumours
Im Zentrum der aktuellen Entwicklung steht der konsequente Fokus auf künstliche Intelligenz. Microsoft hat seine Ausgaben in diesem Bereich massiv erhöht. Allein im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sollen sich die Investitionen in KI-Technologien auf rund 34,9 Milliarden US-Dollar belaufen haben. Für das Gesamtjahr 2026 werden sogar über 80 Milliarden US-Dollar erwartet - erneut mehr als im Vorjahr.
Diese Verschiebung betrifft vor allem den Ausbau von Rechenzentren, speziell entwickelten Chips sowie neuer KI-Plattformen. Im Gegenzug geraten klassische Strukturen zunehmend unter Druck. Besonders gefährdet sollen mittlere Managementebenen sowie ältere Produktteams sein, während KI-Forschung und zentrale Cloud-Entwicklung derzeit als vergleichsweise sicher gelten.
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Berichten zufolge bleibt selbst der Gaming-Bereich nicht außen vor. Bereits im vergangenen Jahr hatte Microsoft mehrere Entwicklerteams aufgelöst. Nun soll auch die Xbox-Sparte neben Azure und dem internationalen Vertrieb zu den Bereichen gehören, in denen der geplante Stellenabbau besonders spürbar ausfallen könnte.
Das wirft Fragen auf, denn trotz laufender Projekte und bekannter Marken wie Halo, Forza oder Gears scheint der Konzern bereit zu sein, auch hier Personal einzusparen. Kurzfristig mag sich das nicht in Release-Plänen widerspiegeln, langfristig könnten die Folgen jedoch deutlich werden.
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Allerdings ist Vorsicht geboten. Tipranks ist eine KI-gestützte Analyseplattform für Finanzmärkte und keine klassische Nachrichtenredaktion. Als Quelle werden „Berichte von Mitarbeitern“ genannt, ohne diese näher zu spezifizieren.
Die zunächst genannten „11.000 bis 22.000 Stellen“ sollen aus einem Artikel von HR Digest stammen. Dort wiederum beruft man sich auf anonyme Beiträge auf der Plattform Blind, in denen lediglich von 6.000 bis 9.000 möglichen Entlassungen die Rede ist.
Klarer wird lediglich der zeitliche Rahmen. Die Kürzungen sollen „voraussichtlich in der dritten Januarwoche erfolgen“. Angesichts der mehr als 15.000 gestrichenen Stellen im Jahr 2025 - trotz hoher Umsätze und Gewinne passt ein weiterer Abbau allerdings ins Gesamtbild.
Unterm Strich deutet vieles darauf hin, dass Microsoft seine langfristige Strategie konsequent auf technologische Infrastruktur und KI-Entwicklung ausrichtet. Ob diese Rechnung aufgeht oder ob sich die Einschnitte, insbesondere im Gaming-Bereich, rächen werden, bleibt abzuwarten.
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