Während Ubisoft weiterhin auf die Enthüllung von Far Cry 7 warten lässt, sorgt ein Multiplayer-Ableger intern offenbar für Kopfzerbrechen. Neue Insider-Berichte zeichnen ein Bild voller Unsicherheit und Richtungswechsel.
Während Ubisoft weiterhin auf die Enthüllung von Far Cry 7 warten lässt, sorgt ein Multiplayer-Ableger intern offenbar für Kopfzerbrechen. Neue Insider-Berichte zeichnen ein Bild voller Unsicherheit und Richtungswechsel.
Mehr als vier Jahre nach dem Release von Far Cry 6 fehlt weiterhin jede offizielle Bestätigung zum nächsten Serienteil. Doch hinter verschlossenen Türen arbeitet Ubisoft längst nicht nur an Far Cry 7, sondern auch an einem eigenständigen Multiplayer-Projekt mit dem Codenamen Project Maverick.
Ursprünglich als Mehrspieler-Komponente für den siebten Teil konzipiert, wurde das Projekt bereits 2023 aus dem Hauptspiel herausgelöst und zu einem Standalone-Titel umgebaut. Seitdem scheint die Entwicklung jedoch nur schleppend voranzukommen.
Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres machten Berichte die Runde, wonach Project Maverick intern neu aufgesetzt wurde. Laut aktuellen Aussagen des renommierten Insiders Tom Henderson hat sich an der grundlegenden Problematik seitdem wenig geändert. Zwar werde weiterentwickelt, doch der Kern des Spiels sei weiterhin nicht definiert.
„Es geht irgendwie immer wieder zurück ans Reißbrett. Sie versuchen ständig herauszufinden, wie der Gameplay-Loop genau aussehen soll“, erklärte Henderson im Insider-Gaming-Podcast.
Ein zentrales Problem scheint Ubisofts Strategie zu sein, sich stark an aktuellen Markttrends zu orientieren. Henderson kommentierte dies ironisch: Sollte ein neues Genre plötzlich durchstarten, könnte sich auch Project Maverick kurzfristig erneut verwandeln.
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Aktuell soll das Projekt Berichten zufolge als Extraction-Shooter mit Schauplatz Alaska geplant sein. Doch selbst dieses Konzept gilt offenbar nicht als in Stein gemeißelt. Henderson deutete an, dass Ubisoft im Zweifel auch vor einer Umwandlung in einen Hero-Shooter nicht zurückschrecken würde, sofern vergleichbare Spiele plötzlich enorme Spielerzahlen erreichen.
Diese Unentschlossenheit sorgt intern offenbar dafür, dass das Projekt trotz langer Entwicklungszeit nicht richtig Fahrt aufnimmt.
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Besonders alarmierend: Obwohl Project Maverick bereits seit 2023 existiert, soll es sich noch immer in einem sogenannten „Skelett-Stadium“ befinden - ein Zustand, der normalerweise frühen Prototypen vorbehalten ist.
Der Zeitpunkt könnte für Ubisoft kaum ungünstiger sein. Nach der eher verhaltenen Resonanz auf Far Cry 6 steht das Franchise unter Druck, wieder erfolgreicher zu werden. Gleichzeitig befindet sich der Publisher in einer Phase massiver Umstrukturierungen: Zwei Studios wurden geschlossen, sechs Spiele eingestellt - darunter auch das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time.
Sollte Project Maverick also nicht bald einen überzeugenden spielerischen Kern finden, könnte auch dieses Projekt den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen.
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