Sony verschärft den Kampf gegen Shovelware im PlayStation Store und löscht erneut zahlreiche Spiele. Ziel ist es, minderwertige Massenware zurückzudrängen und echten Entwicklern mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.
Sony verschärft den Kampf gegen Shovelware im PlayStation Store und löscht erneut zahlreiche Spiele. Ziel ist es, minderwertige Massenware zurückzudrängen und echten Entwicklern mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.
Nachdem Sony bereits angekündigt hatte, stärker gegen minderwertige Inhalte im PlayStation Store vorzugehen, folgen nun weitere Maßnahmen. In mehreren Wellen wurden in den letzten Monaten tausende Titel entfernt und die Bereinigung geht weiter.
Wie TheGamer berichtet, traf es allein Anfang April erneut mehrere Publisher, deren komplette Spielebibliotheken aus dem Store gelöscht wurden. Dazu zählen unter anderem Anbieter wie GoGame Console Publisher, VRC Forge Studios und Welding Byte.
Diese reagierten teils mit Unverständnis, wie Nostra Games, die die Entfernung öffentlich kritisierten:
„Leider hat der PS Store unsere Spiele entfernt, und wir können keinen genauen Grund nennen, da uns dieser ebenfalls nicht mitgeteilt wurde. Vorerst planen wir, weiterhin auf Nintendo Switch, Xbox und Steam zu veröffentlichen. Das kam für uns genauso unerwartet wie für euch, da wir eigentlich vorhatten, auch in den kommenden Jahren weitere Spiele zu veröffentlichen - einige davon habt ihr bereits gesehen. Doch leider ist es nun so gekommen. Vielen Dank für eure Fragen, aber leider tappen auch wir im Dunkeln.“
Ein Beispiel zeigt, wie hartnäckig das Problem ist: Der Titel Jesus Simulator, der erst Anfang 2026 erschienen war, wurde Anfang April entfernt, nur um kurz darauf durch einen ähnlich aufgebauten Nachfolger ersetzt zu werden.
Solche Fälle verdeutlichen, wie schnell neue Produkte nachrücken, die auf denselben simplen Konzepten basieren.
Viele der entfernten Spiele folgen einem klaren Muster: geringe Produktionsqualität, auffällige Ähnlichkeiten zu bekannten Titeln und häufig der Einsatz von KI-generierten Inhalten.
Ein Beispiel ist I Am Busy Digging a Hole, das stark an den Indie-Titel A Game About Digging a Hole erinnert. Solche Produktionen zielen oft darauf ab, mit niedrigen Preisen und bekannten Konzepten Käufer zu täuschen.
https://2playerz.de/p/sony-entfernt-uber-1000-shovelware-spiele-eines-publishers-aus-dem-playstation-store
Während Kund*innen vor irreführenden Käufen geschützt werden sollen, profitieren auch kleinere Entwickler von diesen Maßnahmen.
In der Vergangenheit wurde immer wieder kritisiert, dass hochwertige Indie-Spiele im Store untergehen, weil sie von einer Flut an Billigproduktionen verdrängt werden.
Ein Entwickler brachte die Situation bereits zuvor auf den Punkt:
„Meiner Meinung nach tut PlayStation kaum genug, um Entwickler zu unterstützen, und lässt zu viel Shovelware mit KI-Grafiken in den Store. […] Es ist wirklich frustrierend, das mit anzusehen.“
https://2playerz.de/p/enttauscht-was-aus-dem-psn-store-geworden-ist-entwickler-uber-shovelware-sonys-freigabepolitik
Mit diesem Vorgehen steht Sony nicht allein da. Auch andere Plattformbetreiber wie Valve, Nintendo und Microsoft gehen zunehmend gegen minderwertige Inhalte in ihren Stores vor.
Der Trend ist klar: Qualität soll wieder stärker in den Vordergrund rücken - auch wenn der Kampf gegen Shovelware noch lange nicht beendet ist.
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