Nach Preissenkung beim Xbox Game Pass deutet sich ein Strategiewechsel an. Große Titel wie Call of Duty erscheinen nicht mehr direkt im Abo - weitere Blockbuster könnten folgen und erst später integriert werden.
Nach Preissenkung beim Xbox Game Pass deutet sich ein Strategiewechsel an. Große Titel wie Call of Duty erscheinen nicht mehr direkt im Abo - weitere Blockbuster könnten folgen und erst später integriert werden.
Nach deutlicher Kritik an den zuletzt stark erhöhten Preisen hat Microsoft beim Xbox Game Pass nachjustiert. Die Kosten für Ultimate und PC-Abos wurden wieder gesenkt, nachdem intern eingeräumt wurde, dass der Dienst für viele Spieler*innen zu teuer geworden war.
Doch die Preisanpassung kommt nicht ohne Konsequenzen - vor allem beim Inhalt des Angebots.
Künftig wird die Call of Duty-Reihe nicht mehr direkt zum Release im Game Pass verfügbar sein. Damit verabschiedet sich Microsoft zumindest teilweise von einem der größten Verkaufsargumente des Dienstes.
Stattdessen sollen große Titel zunächst klassisch verkauft werden, bevor sie später ins Abo aufgenommen werden.
https://2playerz.de/p/xbox-game-pass-wird-gunstiger-aber-mit-einem-haken-fur-call-of-duty
Laut Piers Harding-Rolls (via LinkedIn) setzt Microsoft verstärkt auf ein sogenanntes „Windowing“-Modell. Dabei erscheinen Spiele zuerst regulär im Handel und werden erst nach einer gewissen Zeit - im Fall von Call of Duty etwa nach einem Jahr - in den Game Pass integriert.
Dieses Vorgehen soll helfen, Einnahmeverluste durch entgangene Vollpreisverkäufe zu vermeiden.
Besonders brisant: Dieses Modell könnte künftig auch bei anderen großen Marken Anwendung finden. Obwohl Microsoft betont, dass Day-One-Releases weiterhin Teil der Strategie bleiben, sehen Analysten hier eine klare Öffnung für Veränderungen.
Franchises wie Gears of War oder große RPGs aus dem Hause Bethesda könnten künftig ebenfalls erst verzögert im Game Pass erscheinen.
https://2playerz.de/p/xbox-game-pass-vs-ps-plus-hat-sony-langfristig-richtig-gelegen
Hinter dem Strategiewechsel steckt laut Harding-Rolls vor allem wirtschaftlicher Druck. Die bisherige Praxis, große Blockbuster direkt ins Abo zu bringen, führte laut Einschätzungen zu hohen Einnahmeverlusten.
Die Kombination aus steigenden Kosten und Preiserhöhungen habe das Wachstum des Dienstes eher gebremst als gefördert. Die aktuelle Anpassung wird daher als notwendige „Kurskorrektur“ bewertet.
Für viele Nutzer*innen könnte sich damit die Rolle des Game Pass verändern. Während kleinere Titel und neue Marken weiterhin direkt verfügbar sein dürften, könnten große AAA-Spiele künftig erst mit Verzögerung folgen.
Das bisherige Versprechen eines umfassenden „Alles sofort spielbar“-Dienstes gerät damit zunehmend ins Wanken.
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