Ubisoft will mit massiven Sparmaßnahmen und neuen Milliardenstrategien die Wende schaffen. Doch Insider warnen: Der drastische Kursverfall und fehlende Führungswechsel könnten den Konzern an den Rand des Scheiterns bringen.
Ubisoft will mit massiven Sparmaßnahmen und neuen Milliardenstrategien die Wende schaffen. Doch Insider warnen: Der drastische Kursverfall und fehlende Führungswechsel könnten den Konzern an den Rand des Scheiterns bringen.
Mit der in dieser Woche offiziell vorgestellten Restrukturierung verfolgt Ubisoft gleich mehrere Ziele. Zwar sollen in den kommenden zwei Geschäftsjahren weitere 200 Millionen Euro an Fixkosten eingespart werden, doch das ist nur ein Teil der Strategie.
Parallel dazu kündigte der französische Publisher ambitionierte Investitionspläne für seine wichtigsten Marken an. Titelreihen wie Assassin’s Creed sollen langfristig ausgebaut und stärker monetarisiert werden. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei das erst im vergangenen Jahr gegründete Tochterunternehmen Vantage Studios, das als strategisches Drehkreuz für diese Kernmarken fungieren soll.
Diese Liste zeigt, welche Spiele (zumindest vorerst) sicher scheinen:
More rumors (via j0nathan) have extended the list of “safe” projects still in development at Ubisoft:
— Access The Animus (@AccessTheAnimus) January 23, 2026
🟢 Assassin's Creed Hexe
🔵 Assassin’s Creed Black Flag Resynced
🟣 Assassin’s Creed Invictus
🟢 Beyond Good and Evil 2
🟠 Project Scout (battle royal)
🔵 New Ghost Recon game… pic.twitter.com/Z74oxprai2
Im Insider-Gaming-Podcast ordneten Tom Henderson und die weiteren Moderatoren die Lage des Unternehmens ein - mit ernüchternden Zahlen. Demnach ist der Aktienkurs von Ubisoft seit seinem Höchststand im Jahr 2018 um über 90 Prozent eingebrochen.
In der Folge sank die Marktkapitalisierung zeitweise auf unter 600 Millionen Euro, ein Wert, der für Europas einst größten Publisher kaum vorstellbar erscheint. Zum Vergleich: Electronic Arts kommt aktuell auf einen Börsenwert von rund 43,7 Milliarden Euro - ein Vielfaches trotz vergleichbarer globaler Präsenz.
https://2playerz.de/p/ubisoft-startet-sparmassnahmen-und-umstrukturierung-aktie-sturzt-ab
Aus Sicht von Tom Henderson steht dieser Wert in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Größe und Markenstärke Ubisofts. Er betonte, dass die Marktkapitalisierung realistisch betrachtet eher bei acht bis neun Milliarden Euro oder sogar darüber liegen müsste.
Doch ob eine Trendwende noch möglich ist, daran äußerte Moderator Mike Straw massive Zweifel. Zwar sei offensichtlich, dass die aktuelle Führungsebene einen großen Anteil an der Misere trage, doch ein personeller Neuanfang erscheine unwahrscheinlich.
Besonders drastisch fiel dabei ein Vergleich aus:
„Guillemot ist genau wie der Kapitän der Titanic, der mit seinem Schiff untergeht.“
https://2playerz.de/p/ubisoft-tencent-neue-tochtergesellschaft-fur-assassins-creed-far-cry-rainbow-six
Henderson schloss sich dieser Einschätzung an und sieht das Kernproblem weniger in den Marken selbst als vielmehr in der Konzernspitze. Seiner Ansicht nach halten Yves Guillemot und das restliche Management zu sehr an ihren Positionen fest, anstatt Raum für neue Ideen und Strukturen zu schaffen.
Als möglichen Ausweg brachte Henderson ein Szenario ins Spiel, das bislang eher tabu war: Eine Übernahme Ubisofts durch ein anderes Unternehmen. Nur so könne es gelingen, verkrustete Strukturen aufzubrechen und dem Konzern eine neue strategische Ausrichtung zu geben.
Sollte Ubisoft jedoch weiter am aktuellen Kurs festhalten, sehen mehrere Podcast-Teilnehmer ein düsteres Szenario. Im schlimmsten Fall drohe langfristig sogar das komplette Aus des Traditionspublishers.
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