Seit der Enthüllung von The Elder Scrolls 6 sind Jahre vergangen. Nun spricht Todd Howard offen über den Fehler der frühen Ankündigung und warum Fans weiter Geduld brauchen.
Seit der Enthüllung von The Elder Scrolls 6 sind Jahre vergangen. Nun spricht Todd Howard offen über den Fehler der frühen Ankündigung und warum Fans weiter Geduld brauchen.
Die erste Ankündigung von The Elder Scrolls VI liegt inzwischen fast ein Jahrzehnt zurück. Präsentiert wurde das Rollenspiel damals auf der E3 2018 - einer Messe, die heute selbst Geschichte ist.
Seitdem warten Fans auf konkrete Informationen, doch ein Release scheint weiterhin in weiter Ferne zu liegen.
Im Rahmen eines Interviews mit IGN zeigte sich Todd Howard ungewohnt offen im Umgang mit der Situation.
„Tut einfach so, als hätten wir es nicht angekündigt. Es existiert nicht. Niemand hat ein Wort darüber gehört.“
Was zunächst wie ein Scherz wirkt, ist tatsächlich Ausdruck seiner Kritik an der damaligen Strategie. Rückblickend hätte er es bevorzugt, das Spiel deutlich später erstmals zu zeigen.
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Howard erklärte, dass lange Zeiträume zwischen Enthüllung und Release die Erwartungen der Spieler*innen unnötig in die Höhe treiben.
„Ich sage immer: Alles beginnt damit, wenn man auf ‚Play‘ drückt und kurz davor ist, ein Spiel zu starten. Was weiß man bereits? Was geht einem durch den Kopf? Wie groß ist die Begeisterung? Was sind die Erwartungen? Von diesem Punkt aus plane ich rückwärts.“
Und weiter:
„Ich ziehe es vor, über Dinge erst dann zu sprechen. Am liebsten würde ich den Moment zwischen der ersten Info über ein Spiel und dem Zeitpunkt, an dem man es spielen kann, so kurz wie möglich halten. Wenn es nach mir ginge, würde das jedes Mal direkt aufeinanderfolgen.“
Dennoch sei man bei Bethesda Game Studios gezwungen gewesen, frühzeitig zu kommunizieren - auch aus geschäftlichen Gründen und um die Community über zukünftige Projekte zu informieren.
„Das ist aber nicht unbedingt für jedes Spiel das Beste. Manchmal muss man die Leute informieren, es gibt geschäftliche Erwägungen und so weiter.“
Und weiter konkret:
„Denn wenn man etwas Neues macht, fragt jeder: ‚Was ist mit Elder Scrolls 6? Was ist mit einem Singleplayer-Spiel?‘ Wir haben es damals so gemacht, aber es entspricht nicht meiner persönlichen Vorliebe.“
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Ein weiterer Punkt ist die aktuelle Auslastung des Studios. Laut Howard arbeitet ein Großteil des Teams inzwischen an The Elder Scrolls 6, dennoch stoße man an Kapazitätsgrenzen.
„Wir ringen mit der Balance, denn unsere Fans wollen es wissen.“
„Ich denke, wenn man sich die Größe unseres Studios ansieht - wir könnten das Zehnfache an Personal gebrauchen, um das alles zu stemmen.“
Die Vielzahl an Projekten und parallelen Entwicklungen erschwert es, klare Zeitpläne einzuhalten oder frühzeitig Details zu teilen.
Trotz aller Schwierigkeiten zeigt sich Howard begeistert von der Arbeit am Projekt:
„Der Großteil dieses Gebäudes wird für die Entwicklung von The Elder Scrolls 6 genutzt.“
„Es ist einfach fantastisch für uns, wieder daran arbeiten zu können. Ganz ehrlich. Nach so langer Zeit wieder in dieser Welt zu sein, die so anders als Starfield und so anders als Fallout ist, fühlt sich einfach großartig an.“
Dabei hebt er auch die Unterschiede der Marken hervor:
„Wir sind mit diesen Franchises sehr gut aufgestellt.“
Und ergänzt:
„Der Clou ist, dass wir immer noch drei große Zielgruppen und in gewisser Weise drei große Franchises haben.“
Howard sieht klare Unterschiede innerhalb der Community:
„Es gibt Spieler*innen, die das eine dem anderen vehement vorziehen.“
Und ergänzt aus persönlicher Sicht:
„Das ist verständlich und als Elder-Scrolls-Fan stimme ich dem voll und ganz zu.“
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Auch wenn das Spiel laut Howard bereits spielbar ist, bleibt ein konkreter Termin weiterhin aus. Branchenbeobachter*innen gehen derzeit davon aus, dass ein Release frühestens 2028 realistisch ist.
Bis dahin dürfte es also ruhig bleiben - zumindest was offizielle Informationen angeht.
Auch zur Rolle von Microsoft äußerte sich Howard vorsichtig optimistisch:
„Nun ja, ich bin da etwas hin- und hergerissen. Ich freue mich immer über Neuigkeiten und bin gespannt, wohin die Reise mit der Hardware in Zukunft geht.“
Besonders emotional wurde er beim Thema Phil Spencer:
„Er ist ein guter Freund und einer der Hauptgründe dafür, dass wir ein wichtiger Teil von Xbox waren.“
Zur neuen Führung sagte er:
„Wir freuen uns also auf die Zukunft.“
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Am Ende bleibt für Fans vor allem eines: warten. Trotz aller Fortschritte und internen Entwicklungen hält sich Bethesda weiterhin bedeckt.
Die Strategie scheint klar - weniger früh ankündigen, dafür näher am tatsächlichen Release kommunizieren.
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