Die PS5-Version von Starfield kämpft mit Abstürzen und Technikproblemen. Ex-Bethesda-Chef Pete Hines erklärt nun, warum das Studio dennoch an der umstrittenen Creation Engine festhält - und welche Rolle sie für die Freiheit der Spiele spielt.
Die PS5-Version von Starfield kämpft mit Abstürzen und Technikproblemen. Ex-Bethesda-Chef Pete Hines erklärt nun, warum das Studio dennoch an der umstrittenen Creation Engine festhält - und welche Rolle sie für die Freiheit der Spiele spielt.
Mit der Veröffentlichung von Starfield auf der PS5 wollte Bethesda neue Spieler*innen erreichen - doch die technische Umsetzung sorgt aktuell für Unmut.
Berichten zufolge kämpft die Portierung mit instabiler Performance, wiederkehrenden Abstürzen und einer insgesamt enttäuschenden technischen Präsentation. Auch die Grafik, die bereits zum ursprünglichen Release diskutiert wurde, bleibt ein Kritikpunkt.
Im Zentrum der Debatte steht erneut die hauseigene Creation Engine, die viele Spieler*innen inzwischen als veraltet ansehen.
https://2playerz.de/p/starfield-auf-ps5-enttauscht-technische-probleme-und-absturze-truben-den-start
Trotz der Kritik hält Bethesda bewusst an seiner Technologie fest - und das aus gutem Grund, wie Pete Hines im Interview mit The Gamer erklärte.
„Todd Howard sagt - und ich denke, möglicherweise zu Recht -, dass das Wichtigste, was er je geschaffen hat, eigentlich nicht Oblivion, Skyrim oder Fallout 4 ist. Es ist die Creation Engine. Es ist das Creation Kit“
Für das Studio sei die Engine nicht nur ein technisches Fundament, sondern das zentrale Werkzeug, um die komplexen Spielwelten überhaupt realisieren zu können.
„Man muss anerkennen: Wenn wir kein Werkzeug hätten, das es uns ermöglicht, die Welt auf diese Weise zu bauen, zu verwalten und zu organisieren, würden wir es niemals schaffen.“
Ein entscheidender Vorteil der Creation Engine liegt laut Hines in der enormen spielerischen Freiheit, die Titel wie The Elder Scrolls V: Skyrim oder Fallout 4 auszeichnet.
„Wer sonst auf der Welt erlaubt es dir, einfach eine Quest nach der anderen spontan zu stapeln, während du hingehst, wo du willst, und tust, was du willst?“
Diese Offenheit bringe zwar technische Herausforderungen mit sich, sei aber gleichzeitig das Alleinstellungsmerkmal der Spiele.
„Bei uns gibt es nicht nur eine Quest zur selben Zeit. Wir haben Checkpoints und Speicherpunkte. Und wahrscheinlich wirst du es irgendwann schaffen, das Ganze kaputtzumachen, weil hier drin so viel Chaos herrscht“
Dass die Systeme dadurch anfälliger für Bugs sind, nimmt Bethesda bewusst in Kauf. Laut Hines sei genau dieses „Chaos“ notwendig, um die gewünschte Spielerfreiheit zu ermöglichen.
„Aber das Spielerlebnis, das du dafür bekommst, findest du nirgendwo sonst. Niemand gibt dir dieses Maß an Freiheit. […] Niemand sagt: ‚Geh in diesen Raum voller Waffen, sprich einen Zauber oder wirf eine Granate und schau zu, wie der ganze Kram durch das Zimmer fliegt.‘ Das machen die anderen nicht.“
https://2playerz.de/p/microsoft-soll-bethesda-bei-creation-engine-helfen-unreal-engine-einflusse-im-einsatz
Auch kommende Projekte setzen weiterhin auf die Engine - wenn auch in überarbeiteter Form. Besonders The Elder Scrolls VI wird auf einer weiterentwickelten Version basieren.
Wann das Rollenspiel erscheint, ist weiterhin offen. Aktuelle Berichte deuten auf einen Release erst gegen Ende des Jahrzehnts hin.
Klar ist jedoch: Bethesda bleibt seiner technischen Philosophie treu, auch wenn diese weiterhin für Diskussionen sorgt.
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