Remedy Entertainment meldet die Rückkehr in die Profitabilität und gibt Einblicke in kommende Projekte. Neben Control Resonant stehen auch das Max-Payne-Remake sowie neue Strategien im Publishing-Geschäft im Fokus.
Remedy Entertainment meldet die Rückkehr in die Profitabilität und gibt Einblicke in kommende Projekte. Neben Control Resonant stehen auch das Max-Payne-Remake sowie neue Strategien im Publishing-Geschäft im Fokus.
Im Zuge der Quartals- und Jahreszahlen für 2025 hat Remedy Entertainment eine deutliche wirtschaftliche Erholung bestätigt. Im vierten Quartal erzielte das Studio Einnahmen in Höhe von 17,0 Millionen Euro, ein Plus von 46,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Das EBITDA lag bei 3,9 Millionen Euro, während ein operativer Gewinn von 0,7 Millionen Euro verbucht wurde. Auf Jahressicht wuchs der Umsatz auf 59,5 Millionen Euro (+17,5 %). Das EBITDA erreichte 11,3 Millionen Euro bei einer Marge von 19,1 Prozent.
Trotz dieser Verbesserungen blieb unter dem Strich ein operativer Jahresverlust von 14,9 Millionen Euro bestehen - bedingt durch eine nicht zahlungswirksame Abschreibung rund um FBC Firebreak, die bereits im dritten Quartal verbucht wurde.
Auffällig ist die veränderte Einnahmenstruktur des Studios. Verkäufe und Lizenzbeteiligungen machten 2025 bereits 45 Prozent des Gesamtumsatzes aus und stiegen auf 26,6 Millionen Euro - ein massiver Sprung gegenüber 5,1 Millionen Euro im Jahr zuvor.
Parallel dazu gingen klassische Entwicklungsvergütungen auf 32,9 Millionen Euro zurück, nachdem sie 2024 noch 45,6 Millionen Euro betragen hatten. Diese Entwicklung spiegelt den strategischen Kurswechsel wider: Remedy positioniert sich zunehmend als eigenständiger Publisher.
Im vierten Quartal allein generierten Spieleverkäufe und Royalties 8,4 Millionen Euro - getragen vor allem von Alan Wake 2 sowie anhaltenden Verkäufen von Control.
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Control erwies sich auch 2025 als verlässlicher Umsatztreiber. Über eine Million verkaufte Einheiten im Jahresverlauf erhöhten die Gesamtverkäufe auf mehr als fünf Millionen Exemplare.
Zusätzlichen Schub brachte die Ankündigung von CONTROL Resonant im Dezember.
Alan Wake 2 lieferte derweil kontinuierliche Lizenzerträge, die besonders in der zweiten Jahreshälfte anzogen. Ein Faktor war unter anderem die Aufnahme als monatlicher Titel bei PlayStation Plus im Oktober, wodurch zusätzliche Plattform-Royalties generiert wurden.
Weniger erfolgreich verlief hingegen FBC Firebreak, das hinter den Erwartungen blieb und nun lediglich in einer reduzierten Post-Launch-Supportphase betreut wird.
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Strategisch richtet sich der Blick klar nach vorn. CONTROL Resonant (zuvor als Control 2 bekannt) wurde bei den The Game Awards enthüllt und soll 2026 erscheinen. Das Action-RPG wird weltweit von Remedy selbst für PS5, Xbox Series X/S, PC sowie Mac vertrieben.
Parallel befindet sich das Remake von Max Payne 1 & 2 weiterhin in voller Produktion. Publishing-Partner ist hier Rockstar Games. Darüber hinaus arbeitet das Studio an einem weiteren, noch unangekündigten Projekt, das sich aktuell in der Konzeptphase befindet.
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Zum Jahresende verfügte Remedy Entertainment über liquide Mittel von 29,4 Millionen Euro. Langfristig plant das Unternehmen, seinen Umsatz bis 2027 - ausgehend vom Niveau 2024 - zu verdoppeln und eine EBITDA-Marge von 30 Prozent zu erreichen.
Bereits 2026 soll weiteres Wachstum folgen, auch wenn steigende Marketingausgaben einkalkuliert sind.
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