Nintendo verschärft die Freigaben für den Switch-2-eShop, um minderwertige Shovelware zu vermeiden. Indie-Entwickler*innen profitieren von klaren Standards und einem selektiveren Veröffentlichungsprozess.
Nintendo verschärft die Freigaben für den Switch-2-eShop, um minderwertige Shovelware zu vermeiden. Indie-Entwickler*innen profitieren von klaren Standards und einem selektiveren Veröffentlichungsprozess.
In den vergangenen Jahren wurde der eShop von Nintendo zunehmend von minderwertiger Shovelware überschwemmt. Kleine Studios und Indie-Entwickler hatten zunehmend das Nachsehen: Ihre Spiele gingen in der Masse unter, viele Veröffentlichungen wurden kaum noch sichtbar.
Für die kommende Switch-Generation will Nintendo dies nun offenbar verhindern. Erste Hinweise darauf gab es bereits im Sommer 2025, als klar wurde, dass strengere Qualitätskriterien bei der Veröffentlichung im eShop eingeführt werden.
Dave Oshry, CEO von New Blood Interactive, äußerte sich in einem Interview zu den Neuerungen. Das Studio ist bekannt für den Retro-Shooter Dusk, der von Klassikern wie Doom inspiriert ist. Nach der PC- und Switch-Umsetzung plant das Team nun eine Switch-2-Version.
„Wir haben jetzt Switch-2-Dev-Kits. Es unterscheidet sich nicht viel von der Switch 1. Wir haben Dusk auf der Switch 2 mit 120 FPS und Maussteuerung am Laufen. Es funktioniert großartig. Wir warten nur darauf, dass Nintendo uns die Genehmigung gibt, das Spiel tatsächlich zu veröffentlichen, weil sie noch ziemlich zurückhaltend sind, welche Spiele auf der Switch 2 erscheinen dürfen.“
Oshry erklärt, dass Nintendo sehr genau prüft, welche Titel in den eShop gelangen sollen. Ziel ist es, ein Wiederaufleben der Shovelware-Flut der Switch-1-Ära zu vermeiden.
„Sie wollen nicht, dass es sich in ein riesiges Sammelsurium von Ramsch verwandelt, wie es der eShop der Switch 1 nach ein paar Jahren mit Unmengen an Shovelware war. Zudem sind sie immer noch sehr wählerisch, wer seine Spiele auf der Switch 2 veröffentlichen darf.“
Gleichzeitig lobt Oshry die Unterstützung Nintendos: Entwicklerkits und die Möglichkeit, Updates zu veröffentlichen, würden die Arbeit erleichtern.
https://2playerz.de/p/switch-2-nintendo-geht-endlich-gegen-eshop-shovelware-vor
Nicht nur Nintendo verschärft die Standards: Auch Sony geht gegen Shovelware vor. Im Januar 2026 entfernte der Konzern mehr als 1.000 Spiele aus dem PlayStation Store, darunter viele Titel, die mit generativer KI erstellt wurden.
Ein prominentes Beispiel ist das Studio ThiGames, das mit extrem günstigen Spielen lockte, bei denen sich Trophäen in wenigen Minuten freischalten ließen - etwa durch simples 20- bis 30-maliges Drücken einer Taste.
https://2playerz.de/p/sony-entfernt-uber-1000-shovelware-spiele-eines-publishers-aus-dem-playstation-store
Die Community reagierte positiv: Betreiber von PSN Profiles, der größten internationalen Plattform für Trophäenjäger, beschloss, solche Spiele künftig nicht mehr in den Ranglisten zu berücksichtigen und ihre Sichtbarkeit stark einzuschränken.
Ein Schritt, den die Community erwartungsgemäß sehr positiv aufnahm.
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