Metroid Prime 4: Beyond bietet einen umstrittenen Open-World-Hub. Nintendo erklärt, warum man das Design trotz negativer Kritik beibehielt und wieso ein Backtracking in der Entwicklung nach dem Neustart bei Retro Studios ausgeschlossen war.
Metroid Prime 4: Beyond bietet einen umstrittenen Open-World-Hub. Nintendo erklärt, warum man das Design trotz negativer Kritik beibehielt und wieso ein Backtracking in der Entwicklung nach dem Neustart bei Retro Studios ausgeschlossen war.
Nintendo hat erklärt, dass man bei der Gestaltung des Open-World-Hubs von Metroid Prime 4: Beyond keinen Schritt zurückgehen wollte, obwohl sich die Wahrnehmung von Open-World-Spielen während der langen Entwicklungszeit stark verändert habe.
„Zu Beginn des Projekts haben wir viele Kommentare gesehen, die sagten: ‚Wir wollen ein Open-World-Metroid‘“, so Nintendo im Interview mit Famitsu.
Dennoch zeigte sich schnell ein grundsätzlicher Konflikt zwischen der Freiheit, von Beginn an jede Ecke erkunden zu können, und dem Kernprinzip der Metroid-Spiele, bei dem neue Fähigkeiten den Zugang zu immer mehr Gebieten ermöglichen.
Nintendo entschied sich daher, einen begrenzten Bereich als frei erkundbaren Hub zu gestalten, der als Verbindung zu anderen Spielgebieten dient. Durch die Möglichkeit, sich in diesem Bereich mit dem Bike fortzubewegen, sollte das Explorationstempo angenehm aufgelockert werden. So entstand der Hub, den Spieler*innen im fertigen Spiel erleben - ein Kompromiss zwischen Open-World-Experimenten und den klassischen Metroid-Mechaniken.
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Die Fertigstellung von Prime 4 zog sich deutlich länger hin als erwartet.
„Während dieser Zeit haben sich die Eindrücke der Spieler*innen gegenüber Open-World-Spielen verändert. Dennoch war die Entwicklung bereits einmal neu gestartet worden, sodass ein weiteres Backtracking ausgeschlossen war. Wir entschieden uns, unsere ursprüngliche Vision umzusetzen,“ erklärte Nintendo.
Der Neustart fand 2019 statt, nachdem das ursprüngliche Entwicklerteam von Bandai Namco das Projekt nicht wie gewünscht umgesetzt hatte. Retro Studios übernahm das Spiel, das 18 Jahre nach Metroid Prime 3: Corruption erschien. Nintendos Aussage, dass der Open-World-Hub Teil der „Originalvision“ war, deutet darauf hin, dass dieses Design nicht von Retro Studios stammte, sondern bereits vor dem Reboot feststand.
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Nintendo betonte zudem, dass das Team bewusst auf neue Trends aus Shooter- oder Actionspielen verzichtet habe.
„Während dieser Zeit entwickelten sich Actionspiele stark weiter, vor allem in Bezug auf Spielgeschwindigkeit. Diese Änderungen zu übernehmen, hätte das Tempo eines Abenteuer-Spiels erschwert, daher haben wir uns entschieden, sie nicht zu berücksichtigen. Dieses Spiel steht also weitgehend außerhalb des Zeitgeists,“ so das Unternehmen.
Auch die Einführung von psychischen Fähigkeiten für Samus existierte bereits vor dem Neustart bei Retro Studios. Diese sollte erklären, warum Samus nun den Charged Beam gezielt steuern kann. Retro Studios wurde gebeten, diese Idee auszubauen und neue Gameplay-Mechaniken rund um Samus’ psychische Kräfte zu implementieren.
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