MachineGames fährt seine Remote-Strukturen zurück: Studioleiter Jerk Gustafsson bestätigt, dass Führungskräfte wieder fünf Tage im Büro arbeiten sollen. Der Schritt soll Zusammenarbeit, Effizienz und Studio-Kultur stärken.
MachineGames fährt seine Remote-Strukturen zurück: Studioleiter Jerk Gustafsson bestätigt, dass Führungskräfte wieder fünf Tage im Büro arbeiten sollen. Der Schritt soll Zusammenarbeit, Effizienz und Studio-Kultur stärken.
Das für Indiana Jones und Wolfenstein bekannte Studio MachineGames richtet seine Arbeitsstruktur neu aus. Studioleiter Jerk Gustafsson erklärte im Gespräch mit GamesIndustry.biz, dass man sich zunehmend von hybriden Modellen entferne.
Derzeit gilt noch ein System mit drei Bürotagen und zwei Homeoffice-Tagen, das während der Pandemie eingeführt wurde. Für leitende Angestellte wurde die Regelung jedoch bereits verschärft.
„Wir beginnen mit der Führungsebene. Für unsere Leads gilt die Vorgabe, fünf Tage pro Woche im Büro zu sein, weil wir sehen, dass dann generell mehr Leute nachziehen.“
Aus Sicht des Studios bringt physische Präsenz klare Vorteile. Gustafsson betonte, dass MachineGames sich selbst als klassisches In-Office-Studio verstehe.
„Aus meiner Sicht und aus Sicht von MachineGames, sehen wir uns als ein Studio, das im Büro arbeitet, weil wir wissen, dass wir deutlich effizienter und insgesamt kollaborativer sind, wenn wir tatsächlich zusammen vor Ort sind. Es verbessert unsere Arbeitsweise.“
Diese strategische Ausrichtung war auch ein Grund für die Eröffnung eines neuen Standorts im Norden Schwedens, um dort ansässige Teammitglieder besser einzubinden.
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Die Aussagen folgen auf Kritik an ähnlichen Maßnahmen bei Ubisoft, wo Mitarbeitende im Zuge von Umstrukturierungen ebenfalls stärker ins Büro zurückkehren sollen. Gustafsson vermied zwar eine direkte Bewertung dieser Politik, verwies jedoch auf regionale Unterschiede.
In Schweden sei die Rückkehrpflicht oft weniger belastend, da viele Beschäftigte kürzere Pendelwege hätten als etwa in den USA. Auch andere Unternehmen wie EA, Rockstar oder Two Point Studios haben bereits strengere Präsenzregeln eingeführt.
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Für MachineGames spielt vor allem die interne Kultur eine zentrale Rolle. Laut Gustafsson unterstütze Büroarbeit die flache Hierarchie sowie den intensiven Austausch zwischen verschiedenen Disziplinen.
„Es fördert eine Kultur des Dialogs und der Diskussionen… Das hat uns geholfen, stärkere Spiele zu entwickeln, bei denen jeder das Gefühl hat, Ideen einbringen oder Feedback geben zu können.“
Er ergänzte:
„Wenn wir gemeinsam vor Ort sind, von Angesicht zu Angesicht, ist es viel einfacher, damit umzugehen, als isoliert von zu Hause aus zu arbeiten.“
Währenddessen vertreten andere Studios weiterhin Gegenpositionen. So erklärte etwa FuturLab (PowerWash Simulator) via CEO Kirsty Rigden kürzlich, sie würde Mitarbeitende „niemals“ verpflichten, wieder vollständig ins Büro zurückzukehren - auch wenn Remote-Arbeit es erschwere, ein dauerhaftes Zusammengehörigkeitsgefühl zu schaffen.
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