Während Todd Howard monatelang am ikonischen Grünton von Fallout 3 feilte, bekam Serien-Mitbegründer Tim Cain davon nichts mit, farbenblind wie er ist, entging ihm der legendäre Filter komplett.
Während Todd Howard monatelang am ikonischen Grünton von Fallout 3 feilte, bekam Serien-Mitbegründer Tim Cain davon nichts mit, farbenblind wie er ist, entging ihm der legendäre Filter komplett.
Der grünliche Farbfilter von Fallout 3 gehört zu den auffälligsten Entscheidungen der Serie, und gleichzeitig zu den kontroversesten. Todd Howard, der leitende Produzent bei Bethesda, soll regelrecht besessen gewesen sein vom richtigen Grünton. Jede noch so kleine Änderung wurde geprüft, diskutiert und nachjustiert, bis das postapokalyptische Washington D.C. den „richtigen Fallout‑Look“ hatte.
Doch einer der wichtigsten Köpfe hinter Fallout bekam davon kaum etwas mit: Tim Cain, Mitbegründer der Reihe. Warum? Cain ist farbenblind. In einem Interview mit Game Informer erinnert er sich an seinen Besuch bei Bethesda auf der E3 2008. Howard wollte ihm den ersten Bethesda‑Fallout zeigen. Cain war sofort beeindruckt von der detailgetreuen Darstellung von Washington, erkannte seine Heimatstadt, Metrostationen und bekannte Wahrzeichen, doch den ikonischen grünen Filter bemerkte er einfach nicht.
Cain scherzt: „Ich bin farbenblind, also hat der ganze grünliche Tinteneffekt bei mir nicht funktioniert.“
Während Howard sich also tagelang den Kopf über Farbnuancen zerbrach, war für Cain alles „normal“.
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Für das restliche Team war die Farbgestaltung hingegen ein Dauerthema. Art Lead Istvan Pely erinnert sich: „Todd würde sagen: ‘Ich glaube nicht, dass das das richtige Grün ist. Schau dir das nochmal an.’“ Producer Craig Lafferty ergänzt, dass er „nicht mehr zählen konnte“, wie oft das Team den Farbton anpasste.
Der Filter wurde zum Markenzeichen von Fallout 3, spaltete die Fans, machte den Titel aber unverwechselbar. Cain selbst hätte den Effekt zwar nicht wahrgenommen, doch das hätte vermutlich ohnehin nichts geändert. Der Grünton war und blieb die Handschrift von Howards Perfektionismus.
Quelle: gamesradar
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