Neu veröffentlichte Unterlagen im Zusammenhang mit dem Epstein-Komplex legen nahe, dass ein Xbox-Live-Account, der Jeffrey Epstein zugeordnet wird, bereits vor über einem Jahrzehnt dauerhaft gesperrt wurde.
Neu veröffentlichte Unterlagen im Zusammenhang mit dem Epstein-Komplex legen nahe, dass ein Xbox-Live-Account, der Jeffrey Epstein zugeordnet wird, bereits vor über einem Jahrzehnt dauerhaft gesperrt wurde.
Im Zuge einer umfangreichen Veröffentlichung von Akten rund um den Fall Jeffrey Epstein tauchte ein bislang wenig beachtetes Detail auf: Ein Xbox-Live-Konto, das mit einer E-Mail-Adresse in Verbindung gebracht wird, die dem Umfeld Epsteins zugeschrieben wird, wurde bereits im Dezember 2013 dauerhaft gesperrt.
Aus dem Dokument geht hervor, dass die Sperre am 19. Dezember 2013 durch Microsoft erfolgte.
Als Grund wurden „Belästigung, Drohungen und/oder Missbrauch gegenüber anderen Spielern“ angegeben.
Laut Eintrag habe es sich um schwerwiegendes und wiederholtes Fehlverhalten gehandelt, weshalb eine permanente Deaktivierung ausgesprochen wurde.

Die Sperre steht offenbar im Zusammenhang mit einer damals bestehenden Vereinbarung zwischen Microsoft und der Generalstaatsanwaltschaft des US-Bundesstaates New York. Diese sah vor, dass registrierte Sexualstraftäter von bestimmten Online-Diensten ausgeschlossen werden können oder müssen - darunter auch Xbox Live.
Microsoft selbst äußerte sich bislang nicht öffentlich zu dem konkreten Fall. Das ist wenig überraschend, da der Konzern üblicherweise keine Aussagen zu einzelnen Nutzerkonten oder Durchsetzungsmaßnahmen macht.
Microsoft banned Jeffrey Epstein from Xbox Live in 2013 for “harassment, threats, and/or abuse of other players” that was “severe, repeated, and/or excessive.” pic.twitter.com/DJ79Jls0PC
— Tom Warren (@tomwarren) January 30, 2026
Die Information stammt aus Dokumenten, die aktuell im Rahmen juristischer Aufarbeitungen und Akteneinsichten veröffentlicht wurden. Viele der darin enthaltenen Inhalte werden derzeit öffentlich diskutiert, wobei es sich in zahlreichen Fällen um Vorwürfe, Aussagen Dritter oder nicht abschließend bewertete Unterlagen handelt.
Der Xbox-Live-Eintrag gilt insofern als bemerkenswert, weil er zeigt, dass Plattformbetreiber bereits vor vielen Jahren interne Mechanismen nutzten, um Nutzerkonten bei schweren Verstößen konsequent zu sperren - unabhängig von öffentlicher Bekanntheit oder gesellschaftlichem Status.
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