Nach dem überraschend starken Verkaufsstart wollen die Embark Studios ihren Extraction-Shooter Arc Raiders langfristig weiterentwickeln. Neben neuen Karten steht vor allem das PvE-Endgame vor tiefgreifenden Veränderungen.
Nach dem überraschend starken Verkaufsstart wollen die Embark Studios ihren Extraction-Shooter Arc Raiders langfristig weiterentwickeln. Neben neuen Karten steht vor allem das PvE-Endgame vor tiefgreifenden Veränderungen.
Seit dem Release im Oktober 2025 hat sich Arc Raiders zu einem echten Überraschungshit entwickelt. Mehr als zwölf Millionen verkaufte Exemplare machten den Titel zu einem der erfolgreichsten Extraction-Shooter des Jahres. Für die Entwickler*innen ist dieser Erfolg jedoch kein Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen.
Laut Virgil Watkins, Lead Designer bei Embark Studios, soll das neue Jahr genutzt werden, um inhaltlich deutlich nachzulegen. Neben mehreren neuen Maps, die frische taktische Möglichkeiten eröffnen sollen, rückt vor allem der PvE-Bereich zunehmend in den Mittelpunkt der Weiterentwicklung.
Im Interview mit GamesRadar machte Watkins deutlich, dass insbesondere das Endgame aktuell kritisch beobachtet wird. Der derzeitige Loop dreht sich primär um das Besiegen der Arc-Königin oder der Matriarchen, um daraus spezialisierte Waffen herzustellen.
„Ich denke, wir sind ziemlich zufrieden mit dem aktuellen Zustand. Aber ich glaube nicht, dass wir uns auf Dauer nur darauf verlassen können“, erklärte Watkins.
Vor allem erfahrene Spieler*innen stellten für das bestehende System eine Herausforderung dar, da sie Angriffsmuster schnell verinnerlichen und Gegner effizient ausschalten.
Die Konsequenz daraus: Die PvE-Erfahrung soll gezielt eskaliert werden. Ziel ist es, auch für Veteranen neue Bedrohungen und langfristige Motivation zu schaffen.
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Ein einfaches Hochskalieren der Gegnergröße sei laut Watkins allerdings keine triviale Lösung. Zwar sei es naheliegend, Spieler*innen mit immer größeren und mächtigeren Arcs zu konfrontieren, doch hier stoßen die Entwickler an technische Grenzen.
„Wir wollen so weit gehen, wie es praktikabel und spaßig ist. Aber irgendwann stellt sich die Frage: Bringt das den Server zum Absturz? Kann er das überhaupt stemmen?“, so der Lead Designer.
Die Balance zwischen spielerischer Ambition und Server-Stabilität sei daher ein zentraler Faktor bei der weiteren Planung.
Neben potenziell massiveren Gegnern arbeiten die Embark Studios auch an überarbeiteten Versionen bestehender Arcs. Anpassungen bei Angriffsmustern, Bewaffnung und Panzerung sollen bekannte Feinde spürbar verändern und langfristig für mehr Abwechslung sorgen.
Ein Beispiel sind die sogenannten Shredder, die bislang ausschließlich auf der Karte Stella Montis anzutreffen sind. Watkins deutete jedoch an, dass diese Gegnertypen künftig auch andere Maps erreichen könnten und bezeichnete dies ausdrücklich als „Versprechen“.
Auch die im Hintergrund sichtbaren gigantischen Walker seien laut Watkins kein Zufall, sondern ein bewusster Vorgeschmack auf die Kontraste, die das Team in Zukunft stärker ausspielen möchte.
https://2playerz.de/p/arc-raiders-2026-toxic-swamp-bringt-neue-herausforderungen
Mit neuen Maps, ambitionierteren PvE-Inhalten und einem gezielten Ausbau des Endgames wollen die Embark Studios sicherstellen, dass Arc Raiders auch langfristig relevant bleibt. Der Fokus liegt klar darauf, erfahrene Spieler*innen weiter zu fordern, ohne dabei technische Stabilität oder Spielspaß zu opfern.
Arc Raiders ist für PS5, Xbox Series X/S und PC erhältlich.
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