Ein neues Sony-Patent beschreibt eine Cloud-Plattform, die klassische Dev-Kits ersetzen könnte. Besonders Indie-Studios könnten davon profitieren, vor allem mit Blick auf die nächste PlayStation-Generation.
Ein neues Sony-Patent beschreibt eine Cloud-Plattform, die klassische Dev-Kits ersetzen könnte. Besonders Indie-Studios könnten davon profitieren, vor allem mit Blick auf die nächste PlayStation-Generation.
Sony hat ein frisches Patent eingereicht, das die Art verändern könnte, wie Spiele für PlayStation-Konsolen entstehen. Statt teurer Entwicklerkits und spezieller Hardware sollen Studios ihre Projekte komplett über eine Cloud-Umgebung erstellen, testen und verwalten können.
Die Idee dahinter: Entwickler loggen sich ein, arbeiten an ihrem Spiel, testen neue Features und bereiten Builds für Konsolen vor, alles über entfernte Server. Eigene Dev-Kits wären damit kein Muss mehr, zumindest nicht in der frühen Entwicklungsphase.
Gerade kleinere Studios kämpfen oft mit hohen Einstiegskosten. Dev-Kits sind begrenzt verfügbar, teuer und müssen erst genehmigt werden. Das Patent beschreibt genau dieses Problem als Ausgangspunkt: Viele neue Teams weichen deshalb auf Mobile-Games aus, weil dort die Einstiegshürden niedriger sind.
Mit der Cloud-Plattform will Sony den Zugang zur Konsolenentwicklung vereinfachen. Vor allem mit Blick auf eine kommende PlayStation 6 könnten Indies so früher loslegen, ohne monatelang auf Hardware warten zu müssen.
Laut Patentschrift (via Gamingbolt),soll die Plattform alle wichtigen Werkzeuge bündeln:
Entwickeln, Prototypen bauen, testen, Fehler suchen, alles in einer Umgebung.
Die benötigte Rechenleistung und der Speicherplatz werden automatisch angepasst. Arbeitet ihr an einer kleinen Demo, reicht wenig Leistung. Wird euer Projekt größer, fährt die Cloud hoch. So müssen Studios nicht selbst in teure Workstations investieren.
Entwickler könnten sogar einzelne Spielabschnitte wie Missionen oder Levels getrennt bearbeiten, ohne jedes Mal das komplette Projekt lokal neu bauen zu müssen.
Eine der Abbildungen im Patent zeigt mehrere Entwickler, die gleichzeitig an einem Projekt arbeiten, unabhängig vom Standort.
Das deutet auf eine stark kollaborative Ausrichtung hin: Gemeinsam an Inhalten schrauben, Änderungen sofort testen und Feedback direkt einarbeiten.
Zusätzlich plant Sony laut Patent den Einsatz von maschinellem Lernen. Diese Systeme sollen dabei helfen, Inhalte schneller zu erzeugen oder Arbeitsprozesse zu automatisieren. Konkrete Beispiele nennt das Dokument zwar nicht, aber die Richtung ist klar: Entwicklung soll schneller und zugänglicher werden.
https://2playerz.de/p/sony-patentiert-ki-gestutzte-geister-tutorials-fur-spiele-albtraum-oder-innovation
Spannend ist auch ein integriertes Feedback-System. Spieler*innen könnten zustimmen, Daten oder Rückmeldungen an die Entwickler zu senden.
So sehen Teams frühzeitig, wo Spieler*innen hängen bleiben, welche Inhalte gut ankommen oder wo Balancing-Probleme auftreten.
Die Auswertung läuft direkt über die Cloud-Plattform. Entwickler müssen nicht erst externe Tools anbinden, sondern bekommen Statistiken und Rückmeldungen zentral bereitgestellt.
Das Patent erwähnt außerdem eine Funktion für schnelle Promo-Clips.
Mit wenigen Klicks sollen Gameplay-Ausschnitte direkt auf Plattformen wie YouTube oder TikTok hochgeladen werden können.
Die Idee: Entwickler teilen neue Features, Trailer oder witzige Szenen sofort mit der Community, ohne Umwege über externe Software.
https://2playerz.de/p/sony-patent-deutet-ki-gestutzte-inhaltsfilter-in-videospielen-an
Cloud-basierte Entwicklung passt in einen größeren Wandel der Branche. Immer mehr Tech-Konzerne investieren massiv in Rechenzentren, darunter auch Amazon.
Ob klassische Konsolenhardware langfristig an Bedeutung verliert, ist offen. Klar ist aber: Entwicklungsprozesse wandern immer stärker in die Cloud. Sony könnte mit diesem Patent früh die Weichen stellen, besonders für kleinere Studios, die bisher kaum Chancen auf PlayStation-Projekte hatten.
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