Capcom zieht bei Resident Evil Requiem alle Register. Game Director Kōshi Nakanishi erklärt, warum der Gewaltgrad bewusst extrem hoch ist und wie die neuen Zombies für frischen Horror sorgen.
Capcom zieht bei Resident Evil Requiem alle Register. Game Director Kōshi Nakanishi erklärt, warum der Gewaltgrad bewusst extrem hoch ist und wie die neuen Zombies für frischen Horror sorgen.
Die Veröffentlichung von Resident Evil Requiem rückt immer näher, und die Trailer machen schon jetzt klar: Wer auf sanfte Kost hofft, wird enttäuscht. Leon ist zurück, Grace Ashcroft feiert ihr Debüt, und die Survival-Horror-Action wird härter denn je.
Game Director Kōshi Nakanishi erklärte im Interview, dass die drastische Darstellung von Gewalt kein Selbstzweck ist, sondern entscheidend für die Atmosphäre und Immersion:
„Es ist nicht so, dass wir die Dinge nur um der Grausamkeit willen so darstellen wollen. Aber wenn man schockierende Szenen oder spannungsgeladene Kämpfe darstellt, ist ein gewisses Maß an dieser Ausdrucksform notwendig. Wir möchten zudem, dass die Spieler die Regie und die Inszenierung voll erleben können, ohne dass wir uns zurückhalten.“
In Japan ist die CERO als Prüfinstanz oft strenger als USK oder PEGI, besonders bei expliziten Gewaltdarstellungen. In der Vergangenheit veröffentlichte Capcom daher häufig zwei Versionen: die „D-Fassung“ ab 17 Jahren und die unzensierte „Z-Fassung“ ab 18 Jahren.
„Seit dem Resident Evil 4 Remake setzen wir auf die Veröffentlichung einer reinen CERO-Z-Version“, so Nakanishi. Für Requiem habe man denselben Ansatz verfolgt, aber die Grenzen noch weiter ausgereizt:
„Es gibt sogar Momente, in denen man sich fragen könnte: ‚Moment mal, das zählt immer noch als CERO Z?‘ Ich würde also sagen, dass wir tatsächlich mehr an die Grenzen gehen, als man erwarten würde.“
Ein Beispiel: Leon zerquetscht in einer Szene den Kopf eines Zombies, normalerweise ein Grund für Kürzungen in Japan. Für die internationale Version bedeutet das: Ein kompromissloses Spielerlebnis.
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Neben dem Gewaltgrad sorgt Capcom auch beim Gegnerdesign für frischen Horror. Die Entwickler setzen diesmal auf „frische“ Zombies, die gerade erst infiziert wurden und noch Spuren ihrer Persönlichkeit besitzen.
„Bei der Entwicklung eines ‚Resident Evil‘-Titels stellt sich immer die Frage, wie man die Zombies darstellen will. Man möchte eine gewisse Abwechslung haben. Aber wenn man zu viele Änderungen vornimmt, fühlt es sich nicht mehr wie ein Zombie an. Also gibt es immer dieses Element oder diese Herausforderung bei der Gestaltung von Feinden für einen ‚Resident Evil‘-Titel. In diesem Setting hat man es mit vielen Zombies zu tun, die buchstäblich gerade eben oder vor einer Weile erst zu Zombies geworden sind. Es ist ziemlich frisch.“
Die unterschiedlichen Verhaltensweisen sollen für Spannung sorgen und besonders beim Spielen mit Grace Ashcroft neue Horror-Momente erzeugen.
„Ein Teil dieser Angst-Erfahrung ist es, nicht zu wissen, was der Feind tun wird, wenn er sich einem nähert oder wenn man ihn sieht. Wenn man nur einen Standard-Zombie hat, hat man wahrscheinlich schon eine Vorstellung davon, wie sich ein Zombie verhalten wird. Aber wenn man diese Zombies hier hat, die einige ihrer Erinnerungen oder Verhaltensweisen aus ihrem früheren Leben behalten haben, dann gibt es eher ein mysteriöses Element. Man weiß nicht genau, was sie tun werden.“
Beispiele aus dem Showcase: ein Hausmeister, der trotz Infektion weiter die Toiletten putzt, oder ein Koch, der noch immer mit der Kelle hantiert.
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Resident Evil Requiem erscheint am 27. Februar 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC. Wer sich auf kompromisslosen Horror, neue Zombie-Varianten und ein intensives Survival-Erlebnis freut, sollte sich den Termin dick im Kalender markieren.
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