Das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time wurde überraschend eingestellt. Insider Tom Henderson zufolge könnte Ubisoft das Projekt trotz jahrelanger Entwicklung und konkreter Release-Pläne kurz vor dem Abschluss gestoppt haben.
Das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time wurde überraschend eingestellt. Insider Tom Henderson zufolge könnte Ubisoft das Projekt trotz jahrelanger Entwicklung und konkreter Release-Pläne kurz vor dem Abschluss gestoppt haben.
Nach wochenlangen Spekulationen über eine mögliche Veröffentlichung bestätigte Ubisoft in dieser Woche offiziell das Aus des Remakes zu Prince of Persia: The Sands of Time. Die Entscheidung kam für viele überraschend, da zuvor erneut Gerüchte über einen baldigen Release die Runde machten.
https://2playerz.de/p/prince-of-persia-the-sands-of-time-remake-eingestellt-ubisoft-zieht-endgultig-den-stecker
Kurz nach Ubisofts offizieller Ankündigung äußerten sich auch die verantwortlichen Entwickler zum Abbruch der Arbeiten.
„Wir wissen, dass dies zutiefst enttäuschend ist. Das Spiel hat eine enorme Bedeutung für die Fans und für die Teams, die daran gearbeitet haben.“
Doch „obwohl das Projekt echtes Potenzial hatte“, gestehen die Macher ein, dass es ihnen nicht gelungen ist, das Qualitätsniveau zu erreichen, das die Spieler*innen verdienen.
„Eine Fortführung hätte mehr Zeit und Investitionen erfordert, als wir verantwortungsvoll zusagen könnten. Zudem wollten wir nichts veröffentlichen, das hinter dem zurückbleibt, wofür ‚The Sands of Time‘ steht“
„Das Prince of Persia-Universum und sein Vermächtnis sind uns weiterhin sehr wichtig, und diese Entscheidung bedeutet nicht, dass wir uns von der Franchise abwenden.“
— Prince of Persia™ (@princeofpersia) January 21, 2026
Während ein Teil der Community nun befürchtet, dass dies das endgültige Ende der Marke bedeuten könnte, meldete sich der gut vernetzte Insider Tom Henderson (via Insider-Gaming) mit zusätzlichen Hintergrundinformationen zu Wort. Seine Aussagen zeichnen das Bild eines Projekts, das offenbar weiter fortgeschritten war als bislang angenommen.
Laut Hendersons Informationen hatte Ubisoft intern tatsächlich einen konkreten Veröffentlichungstermin ins Auge gefasst. Demnach sollte das Remake ursprünglich am 16. Januar 2026 erscheinen. Erst im Dezember habe sich der Publisher dazu entschieden, das Spiel erneut zu verschieben.
Der Grund für diese Entscheidung sei laut Insider gewesen, den Entwicklern zusätzliche Zeit für den letzten Feinschliff zu geben. Nach der erneuten Verschiebung habe Ubisoft eine Veröffentlichung im März 2026 angestrebt - ein Plan, der letztlich jedoch nicht mehr umgesetzt wurde.
Henderson postete zudem auf X und stellte klar:
„Der Originalplan für Prince of Persia sah, wie im November berichtet, eine Veröffentlichung am 16. Januar vor. Wie ich in den letzten Wochen im Podcast immer wieder gesagt habe, konnte ich keine aktualisierten Infos bekommen, weil die Ubisoft-Datenleaks (die immer noch andauern, aber wahrscheinlich eine größere Geschichte sind) das verhindert haben.“
Zugleich widersprach er kursierenden Gerüchten um einen überraschenden Release:
„Ich habe nie behauptet, dass es einen Shadowdrop geben würde. Das war eine Erfindung von Aggregatoren, die sogar eine gefälschte Website basierend auf diesem Gerücht erstellt haben.“
The original plan for PoP, as reported in November, was to release on Jan 16th. As I've said for the past few weeks on the pod, I couldn't get updated info because of the Ubisoft breaches (which are still ongoing, but probably a bigger story). I never once said it would…
— Tom Henderson (@_Tom_Henderson_) January 21, 2026
Auf die Frage eines Nutzers, warum Ubisoft ein Projekt abbreche, das sich über Jahre in Entwicklung befand und möglicherweise kurz vor dem Abschluss stand, lieferte Henderson eine ernüchternde Erklärung.
Dem Insider zufolge ist dieses Vorgehen für Ubisofts Führungsebene keineswegs ungewöhnlich. In der Vergangenheit seien mehrfach Projekte eingestellt worden, in die bereits mehrere Jahre Entwicklungszeit geflossen waren. Die Kosten dieser abgebrochenen Produktionen sollen sich insgesamt auf mehrere hundert Millionen Euro belaufen haben.
https://2playerz.de/p/ubisoft-stellt-sich-neu-auf-creative-houses-projektstreichungen-und-milliarden-ziele
Ubisoft betonte zwar, dass das Aus des Remakes nicht automatisch das Ende der Prince of Persia-Reihe bedeute. In der Community wird diese Aussage jedoch deutlich skeptischer aufgenommen.
Auf Plattformen wie X und Reddit zeigen sich viele Fans enttäuscht und besorgt. Viele Nutzer*innen sind der Ansicht, Ubisoft habe die Reihe mit dieser Entscheidung „getötet“, andere sagen, das Franchise sei nun „so gut wie tot“ oder befürchten, dass die Marke erneut für Jahre in der Versenkung verschwindet.
Einige Fans wünschen sich sogar, Ubisoft möge die Rechte an einen anderen Publisher oder ein Studio abgeben, das der Reihe neues Leben einhauchen könnte. Gleichzeitig herrscht Skepsis darüber, wer die Marke übernehmen würde - manche fürchten, sie könne bei „einer dubiosen Mobile-Firma landen, die der Reihe den letzten Funken Leben raubt“.
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