Die Krise bei Nacon spitzt sich zu: Nach der Insolvenz geraten mehrere Studios ins Straucheln. Besonders kritisch ist die Lage bei Spiders, für das nun aktiv ein Käufer gesucht wird.
Die Krise bei Nacon spitzt sich zu: Nach der Insolvenz geraten mehrere Studios ins Straucheln. Besonders kritisch ist die Lage bei Spiders, für das nun aktiv ein Käufer gesucht wird.
Was zunächst wie ein isoliertes Problem wirkte, hat sich inzwischen zu einer umfassenden Krise entwickelt: Nachdem Nacon seine Zahlungsunfähigkeit einräumen musste, geraten nun auch mehrere Entwicklerstudios unter Druck.
Auslöser war die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Bigben Interactive, der seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnte - mit direkten Folgen für den Publisher.
Die Situation eskalierte weiter, als auch bekannte Teams wie Cyanide, Kylotonn und Big Bad Wolf in ähnliche Verfahren rutschten.
Aktuellen Berichten zufolge, steht dabei besonders im Fokus das Studio Spiders, das unter anderem für Titel wie GreedFall und Steelrising bekannt ist.
Um dringend benötigtes Kapital zu generieren, hat Nacon entschieden, das Studio aktiv zum Verkauf anzubieten. Interessenten können ihre Angebote nur für begrenzte Zeit einreichen - ein klares Zeichen dafür, wie ernst die Lage ist.
Mit rund 50 Mitarbeitenden zählt Spiders zwar nicht zu den größten Teams, gilt aber als kreativer Kern im Portfolio des Publishers.
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Was passiert, wenn sich kein Käufer findet, bleibt offen. Im schlimmsten Fall droht dem Studio das Aus - eine Entwicklung, die bereits durch frühere Entlassungen angedeutet wurde.
Parallel dazu steht auch weiteres Eigentum von Nacon, darunter ein Motion-Capture-Studio, zur Disposition. Das deutet darauf hin, dass der Publisher möglicherweise gezwungen ist, schrittweise Teile seines Geschäfts zu veräußern, um zahlungsfähig zu bleiben.
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Die kommenden Wochen könnten entscheidend werden - nicht nur für Spiders, sondern für die gesamte Struktur von Nacon.
Ob Investoren einspringen oder weitere Einschnitte folgen, ist aktuell völlig offen. Klar ist nur: Die Situation zählt zu den größten Erschütterungen der europäischen Games-Branche der letzten Jahre.
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