Nach dem holprigen Start von Highguard erklärt Wildlight Entertainment, warum die Website offline ist, wie die Roadmap angepasst wird, und dass trotz Flop der PvP-Shooter weiterlebt.
Nach dem holprigen Start von Highguard erklärt Wildlight Entertainment, warum die Website offline ist, wie die Roadmap angepasst wird, und dass trotz Flop der PvP-Shooter weiterlebt.
In den letzten Stunden war die offizielle Website von Highguard nicht erreichbar. Über den Discord-Kanal des Studios gab ein Entwickler jetzt ein Update: Die Seite wurde vom Netz genommen, um überarbeitet und vereinfacht zu werden.
Wann der Webauftritt zurückkehrt, ist unklar. Priorität habe derzeit die Weiterentwicklung des Spiels. Wie der Entwickler betont:
„Der Schaden ist ohnehin schon angerichtet“
Ressourcen würden vorerst lieber direkt in den PvP-Shooter fließen, statt in die Website.
https://2playerz.de/p/highguard-website-plotzlich-offline-droht-jetzt-das-komplette-aus
Auch zur Roadmap äußerte sich der Entwickler. Ursprüngliche Pläne sollen vermutlich überdacht werden, um stärker auf das Feedback der Spieler*innen einzugehen, anstatt nur Inhalte stur abzuarbeiten.
Trotzdem werden viele der angekündigten Features weiterhin ins Spiel kommen, unter Umständen schneller, als manche erwarten.
„Es liegt nicht an mir, die Erfahrung anderer zu bestimmen. Wenn sie es aufgrund der zahlreichen RPG-Elemente im Spiel ein RPG nennen wollen… klar. Ich erkläre nur, warum WIR es nicht so nennen“
Zu den bereits umgesetzten Features zählt unter anderem der 5-vs-5-Modus, der nach dem positiven Spielerfeedback dauerhaft erhalten bleibt. Außerdem wurde die zweite Episode veröffentlicht, inklusive Ranglistenmodus, neuer Karte und einem weiteren Helden.
https://2playerz.de/p/highguard-shitstorm-treibt-entwickler-zum-social-media-ruckzug
Neueste Berichte werfen ein anderes Licht auf die Finanzierung des Studios: Hinter Highguard steht anscheinend ein weltbekannter Tech-Gigant. Laut Game File (via GamesIndustry) handelt es sich beim Lead-Investor um Tencent, der das Projekt über seine TiMi Studio Group unterstützt haben soll, die gleichen Leute, die schon Titel wie Call of Duty: Mobile erfolgreich vermarkteten.
Besonders brisant: Noch im vergangenen Monat betonte Dusty Welch, Chef von Wildlight, dass das Studio unabhängig sei:
„unabhängiges Studio ohne die Unterstützung einer großen Organisation“
Die Verbindung zu Tencent überrascht daher einige Fans und Beobachter.
Trotz der Enthüllung mahnt Christopher Dring, Chefredakteur von The Game Business, zur Ruhe:
„Spiele brauchen Geld, um zu entstehen. Von Investoren unterstützt zu werden, macht einen nicht weniger unabhängig“
In der Branche seien solche verdeckten Investitionsrunden durchaus üblich. Die Unterstützung durch einen Giganten wie Tencent bedeutet nicht automatisch, dass ein Studio seine kreative Freiheit verliert. Meist handle es sich um Anschubfinanzierungen, während das Endprodukt und der wirtschaftliche Erfolg weiterhin in den Händen der Entwickler liegen.
When a big independent studio forms, they typically go through funding rounds where they ask investors to support their project/studio. Various groups can invest in these rounds. Historically, Tencent has been a regular investor in new teams. You’d be surprised at how many other…
— Christopher Dring (@Chris_Dring) February 17, 2026
https://2playerz.de/p/highguard-shitstorm-nach-trailer-zerstorte-momentum
Der holprige Start und die Entlassungen zeigen, wie hart der Launch von Highguard war. Doch Wildlight Entertainment will das Spiel nicht aufgeben und fokussiert sich weiter auf Updates, neue Inhalte und die Community, auch wenn die Website aktuell noch nicht zurück ist.
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