Ein neuer Bericht blickt hinter die Kulissen eines gescheiterten Shooters. Falsche Entscheidungen, verpasste Tests und zu große Ziele führten zu einem bitteren Start.
Ein neuer Bericht blickt hinter die Kulissen eines gescheiterten Shooters. Falsche Entscheidungen, verpasste Tests und zu große Ziele führten zu einem bitteren Start.
Ein ausführlicher Report von Bloomberg wirft einen Blick auf das Scheitern von Highguard. Entwickelt wurde der Free-to-Play-Shooter von Wildlight Entertainment – doch der Start verlief alles andere als gut.
Kurz nach Release brachen die Spielerzahlen ein. Technische Probleme und unausgereiftes Gameplay sorgten für viel Frust in der Community. Die Folgen waren hart: Entlassungen im Studio und ein Projekt, das seine eigenen Ziele klar verfehlte.
https://2playerz.de/p/highguard-frisches-update-bringt-luftschiff-basis-neues-raid-tool-extras
Laut dem gut vernetzten Journalisten Jason Schreier lag ein Kernproblem darin, dass das Studio auf öffentliche Tests verzichtete. Statt echte Spieler*innen früh einzubeziehen, verließ man sich fast nur auf interne Playtests.
Das führte zu einem schiefen Bild: Tester kannten die Entwickler persönlich und konnten bei Unklarheiten direkt nachfragen. Probleme mit Spielmechaniken fielen so weniger stark auf. Außerdem zeigte sich intern, dass das Spiel ohne Sprachchat deutlich schlechter funktionierte – ein Punkt, der für viele spätere Spieler*innen zum echten Hindernis wurde.
Als die Idee aufkam, eine öffentliche Testversion zu starten, wurde sie von der Studio-Leitung abgelehnt. Das rächte sich beim Release: Viele Spieler*innen kritisierten unter anderem zu große Karten für kleine Teams, was für wenig Spannung sorgte.
Nach dem Start reagierte das Team zwar und führte einen neuen Modus mit größeren Teams ein. Doch zu diesem Zeitpunkt war das Vertrauen vieler Spieler*innen bereits weg.
Die internen Probleme und der schwache Start ließen sich nicht mehr ausbügeln. Am Ende änderte auch der neue Modus nichts am allgemeinen Abwärtstrend, der Schaden war bereits da.
https://2playerz.de/p/highguard-neues-update-bringt-raid-modus-waffen-balance-und-gameplay-anderungen
Intern hatte sich Wildlight Entertainment stark an der Titanfall-Reihe von Respawn Entertainment orientiert.
Der Plan: Erst ein reiner Mehrspieler-Titel, später ein Nachfolger mit eigener Story-Kampagne – ähnlich wie damals bei Titanfall und Titanfall 2. Diese Vision ist nach dem misslungenen Start von Highguard jedoch praktisch vom Tisch.
Nach den Entlassungen ist das Team stark geschrumpft. Von rund 100 Mitarbeitenden sind laut Bericht nur noch etwa 20 übrig. Unter diesen Bedingungen wirken große Zukunftspläne kaum realistisch.
Highguard ist aktuell für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC verfügbar.
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