Ein eingestelltes God of War-Live-Service-Spiel von Bluepoint Games sollte Atreus in die griechische Unterwelt schicken. Interne Zweifel, Konzeptablehnungen und strategische Änderungen bei Sony führten letztlich zum Aus des Studios.
Ein eingestelltes God of War-Live-Service-Spiel von Bluepoint Games sollte Atreus in die griechische Unterwelt schicken. Interne Zweifel, Konzeptablehnungen und strategische Änderungen bei Sony führten letztlich zum Aus des Studios.
Vor rund einem Jahr bestätigte Sony Interactive Entertainment die Einstellung zweier First-Party-Live-Service-Projekte. Eines davon war ein God of War-Titel von Bluepoint Games.
Wie nun Jason Schreier (Bloomberg) berichtet, sollte das Projekt Atreus in den Mittelpunkt stellen. Die grobe Idee: Der Sohn von Kratos stürzt in die griechische Unterwelt und kämpft sich durch verschiedene Ebenen der Hölle.
Schreier erklärt:
„Laut Insidern begann Bluepoint mit der Entwicklung eines Spiels, in dem die Figur Atreus in die Unterwelt stürzt. Eine grobe Idee war, dass die Spieler verschiedene Versionen oder Aspekte von Atreus steuern und sich durch die griechische Hölle kämpfen sollten.“
Geplant waren Koop-Elemente und eine langfristige Unterstützung im Rahmen eines Live-Service-Modells. Das Projekt befand sich jedoch noch in einem frühen Entwicklungsstadium, konkrete Systeme oder Mechaniken waren kaum ausgearbeitet.
Before the Bloodborne pitch, Bluepoint had spent three years on a God of War live-service game that would feature Atreus in Hades. Read the full story: www.bloomberg.com/news/newslet...
— Jason Schreier (@jasonschreier.bsky.social) 27. Februar 2026 um 17:08
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Bis dahin war Bluepoint vor allem für technisch hochwertige Remakes bekannt, darunter Demon’s Souls. Ein eigenes Live-Service-Spiel bedeutete für das Studio eine deutliche strategische Neuausrichtung.
Schreier beschreibt die Situation folgendermaßen:
„Bluepoint war ein kleines Team mit hauptsächlich Expertise in Grafik und Technik, nicht aber im Design. Ein Spiel zu entwickeln, das Spieler langfristig fesselt, ist eine Herausforderung, an der selbst die erfahrensten Studios scheitern.“
Unterstützung kam unter anderem vom Team des Santa Monica Studio, dennoch kam das Projekt offenbar nicht entscheidend voran und wurde letztendlich eingestellt.
https://2playerz.de/p/verlorene-klingen-screenshots-zum-eingestellten-god-of-war-multiplayer-geleakt
Dem Bericht zufolge gab es innerhalb des Studios Vorbehalte gegenüber dem Live-Service-Ansatz. Einige Mitarbeiter*innen hätten es bevorzugt, an einem klassischen Actionspiel im Stil von God of War Ragnarök oder einem weiteren Remake zu arbeiten.
Nach der Einstellung des Projekts reichte Bluepoint mehrere neue Konzepte ein, darunter:
ein Remake von Bloodborne
eine weitere Version von Shadow of the Colossus
ein Spin-off zu Ghost of Tsushima
Alle Vorschläge wurden Berichten zufolge abgelehnt.
https://2playerz.de/p/bluepoint-wollte-bloodborne-neu-auflegen-warum-sony-das-remake-nie-umsetzte
Sony hatte Bluepoint 2021 übernommen und in die PlayStation Studios integriert. Trotz mehrerer Anläufe gelang es dem Studio offenbar nicht, ein neues Projekt genehmigt zu bekommen. Schließlich wurde die Schließung von Bluepoint Games bekannt gegeben.
In der Community sorgte diese Entwicklung für deutliche Kritik. Viele Fans verwiesen darauf, dass Bluepoint mit seinen Remakes eindrucksvoll bewiesen habe, wie hochwertig die Produktionen des Studios sein können - bevor die strategische Live-Service-Offensive von Sony eine neue Richtung vorgab.
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