Neu veröffentlichte Dokumente aus dem Umfeld der Epstein-Akten nennen den früheren Rockstar-North-Präsidenten Leslie Benzies. Die darin enthaltenen Vorwürfe stammen aus einer persönlichen Stellungnahme und sind bislang nicht bestätigt.
Neu veröffentlichte Dokumente aus dem Umfeld der Epstein-Akten nennen den früheren Rockstar-North-Präsidenten Leslie Benzies. Die darin enthaltenen Vorwürfe stammen aus einer persönlichen Stellungnahme und sind bislang nicht bestätigt.
Im Zuge weiterer Veröffentlichungen rund um die Epstein-Akten hat das US-Justizministerium ein umfangreiches Dokument öffentlich gemacht. Darin findet sich eine persönliche Erklärung von Sarah Ransome, die als bestätigtes Opfer des Menschenhandelsnetzwerks um Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell gilt.
In diesem Zusammenhang nennt Ransome mehrere prominente Persönlichkeiten - darunter auch Leslie Benzies, den ehemaligen Präsidenten von Rockstar North und heutigen Gründer von Build A Rocket Boy.
Laut der in den Akten enthaltenen Darstellung erhebt Ransome den Vorwurf, Benzies habe sie Mitte der 2000er-Jahre sexuell missbraucht, als beide in Kontakt standen. Die Aussagen stammen ausschließlich aus ihrer persönlichen Schilderung und sind weder gerichtlich geprüft noch bestätigt.
Wichtig ist dabei: Die Dokumente stellen keinen direkten Zusammenhang zwischen Benzies oder Sam Houser und den nachgewiesenen Straftaten von Epstein und Maxwell her. Auch wird in den Akten keine strafrechtliche Anklage gegen Personen aus dem Umfeld von Rockstar Games erhoben.
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Neben Benzies taucht auch der Name von Sam Houser, Mitgründer und aktueller Präsident von Rockstar Games, in der Erklärung auf. Ransome deutet an, Houser habe von ihrer damaligen Beziehung zu Benzies gewusst. Auch hier gilt: Es handelt sich um eine persönliche Darstellung, nicht um festgestellte Tatsachen oder offizielle Vorwürfe der Justiz.
Leslie Benzies verließ Rockstar North im Jahr 2016 nach einem öffentlich ausgetragenen Rechtsstreit mit dem Publisher. Anschließend gründete er Build A Rocket Boy, dessen erstes großes Projekt MindsEye 2025 erschien und überwiegend negativ aufgenommen wurde.
Bislang haben sich weder Benzies, Sam Houser, Rockstar Games noch Build A Rocket Boy öffentlich zu den in den Akten genannten Aussagen geäußert. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung lagen die Dokumente erst wenige Stunden vor, eine offizielle Reaktion steht noch aus.
Die Nennung der Namen erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Rockstar Games ohnehin unter Beobachtung steht - unter anderem wegen Berichten über Arbeitsbedingungen und interner Unternehmenspolitik. Ob und welche Folgen die aktuellen Enthüllungen haben könnten, ist derzeit völlig offen.
Quelle: Insider Gaming
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